Spannende Wettbewerbe beim 5. Monheimer Sportfest.

Der Wanderpokal im Fußballturnier von vier Mannschaften bleibt bei der BeWo Ratingen (lila Trikots). Den 2. Platz erreichte die Lebenshilfe (gelb-blaue Trikots).
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  • Der Wanderpokal im Fußballturnier von vier Mannschaften bleibt bei der BeWo Ratingen (lila Trikots). Den 2. Platz erreichte die Lebenshilfe (gelb-blaue Trikots).
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Das Jahnstadion bot den Rahmen für Menschen mit Behinderung aus der Region.

Kreis Mettmann/Düsseldorf. Am frühen Morgen war der Himmel noch Wolken verhangen, doch das änderte sich bald. „Im letzten Jahr hatten wir Regen und Sturm“, erinnerte Jakob Dreesmann die zahlreichen Sportlerinnen und Sportler im Monheimer Jahnstadion bei seiner Begrüßung.

Das Organisationsteam mit Jakob Dreesmann (Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann), Christoph Schluckebier (Heilpädagogischer Verbund der Graf-Recke-Stiftung), Monika Steinbrecher (Sportgemeinschaft Monheim 1894/1968 e.V.), Christina Hesse (LVR-Heilpädagogisches Zentrum Langenfeld) und Ulrich Matzken (LVR-Berufskolleg Düsseldorf) hatte für eine gute Vorbereitung und einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

Bei trockenem Wetter startete ein 200 m-Lauf, getrennt für Männer, Frauen und Rollstuhlfahrer, die Sportler konnten sich im Weitsprung und Ballweitwurf messen, Mini-Cricket forderte Geschicklichkeit und als Höhepunkt fand ein Fußballturnier mit vier Mannschaften statt.
Außer den ca. 75 Sportler/innen aus dem ganzen Kreis Mettmann und Düsseldorf hatten sich zahlreiche Helfer und Zuschauer eingefunden, um die Aktiven anzufeuern.

Beim Weitsprung wurden bis zu 3,80 m erreicht, beim Ballwurf bis zu 35 m. „Ich war am besten beim Laufen“, urteilte Lothar Augustin über sich. „Die Atmosphäre hier ist sehr schön.“ Auch Peter Schulz war von dem Sportfest angetan. „Der Lauf war sehr schön, ich habe auch geworfen, das hat mir Spaß gemacht.“

Bei den drei Sportarten waren von den Damen Claudia Gierden und Julia Schmidt mit je drei Pokalen erfolgreich, bei den Herren Jörg Quitteck und Andreas Uebber mit je zwei Pokalen. „Claudia Gierden kommt zu den Übungsstunden immer mit dem Fahrrad von Langenfeld nach Monheim, da hat sie sich schon vorher sportlich betätigt“, sagte bewundernd Monika Steinbrecher von der SG Monheim.

Zur Mittagspause fanden Bratwurst und Frikadellen mit Brötchen genauso guten Zuspruch wie die kühlen Getränke. Der Nachmittag gehörte vor allem dem Fußball, an dem sich vier Mannschaften auf einem Kleinfeld mit jeweils fünf Spielern beteiligten. Die Spieler wurden lauthals angefeuert und gute Spielzüge mit Beifall klatschen belohnt.

Jörg Quitteck von der Lebenshilfe war nach dem 2. Spiel nicht ganz zufrieden. „Wir haben einmal gewonnen und einmal verloren“, war sein Kommentar. Doch die Freude kam nach dem zweiten Sieg, der die Lebenshilfe auf Platz 2 katapultierte. Platz 1 errang wie im Vorjahr die Mannschaft der BeWo Ratingen, damit bleibt bei ihnen auch der Wanderpokal. Die beiden Schiedsrichter Kevin Kühmichel und Harald Krasiak hatten bei den fairen Begegnungen gute Arbeit geleistet.

Die unbändige Freude der Sportler/innen zu erleben ließen sich auch der zweite stellv. Bürgermeister von Monheim, Lucas Risse, der stellv. Landrat Ernst Buddenberg, Peter Heimann vom Referat Schule und Sport der Stadt Monheim, Christian Jakubczak von der KoKoBe-Süd und Nicole Dünchheim, 1. Vorsitzende der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann, nicht nehmen.

Autor:

Jürgen Steinbrücker aus Langenfeld (Rheinland)

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