HSV Langenfeld: D Juniorinnen verlieren deutlich das Spitzenspiel bei Union Wuppertal

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Das Gastspiel des Tabellenzweiten von der Burgstrasse beim ungefährdeten Tabellenführer Union Wuppertal endete mit einer verdienten aber zu hohen 1:7 Klatsche.
Auf dem ungeliebten und ungewohnten Aschenplatz in Wuppertal kamen die Gastgeberinnen naturgemäß vom Anpfiff weg besser in die Partie. Die Mädchen der Union waren den HSV Mädchen körperlich überlegen, was sich mit zunehmender Spieldauer immer mehr zeigte. Insbesondere die „23“ des TSV Union konnte immer wieder Akzente setzen. Schon nach 5 Minuten setzte sie sich körperlich hart gegen Ronja durch und erzielte die Führung für Wuppertal. Nach 10 Minuten sorgte ein direkt verwandelter Freistoß für das 2:0. Nach 19 Minuten rappelte es zum dritten Mal. Dann kamen auch die Gäste aus Langenfeld besser in die Partie und merkten, dass bei Druck auch der scheinbar übermächtige Gastgeber patzt. Fast mit dem Halbzeitpfiff wurde das Engagement der HSV Mädchen mit dem 1:3 belohnt. Für die zweite Halbzeit hatte sich der HSV einiges vorgenommen und Trainer Pupillo stellte sein Team etwas um. Binnen kurzer Zeit waren aber alle Planungen Makulatur. Die „23“ netzte von Minute 36 bis 47 dreimal ein und machte damit schon alles klar. In Minute 55 folgte durch die gleiche Spielerin sogar noch das 7:1. Die Gastgeberinnen zeigten, warum sie zu Recht ganz oben stehen, boten aber auch einige Verhaltensmuster, die so nicht unbedingt nötig gewesen wären. Fußball ist zwar kein Hallenhalma, trotzdem sollte man sich auf Seiten der Gastgeber überlegen, ob das teilweise sehr harte Einsteigen – auch bei schon deutlichem Ergebnis – unbedingt notwendig ist. Darüberhinaus passte auch das Verhalten einiger scheinbar sehr ehrgeiziger Eltern auf Seiten der Union nicht unbedingt in die Schublade „Fairplay“. Das schmälert nicht den erfolgreichen Fußball des souveränen Primus, wirft aber trotzdem etwas Schatten auf das Team.
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