HSV Langenfeld: Damen erhalten auf dem Rutenbecker Weg eine kostenlose Lehrstunde

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Beim Gastspiel bei SV Bayer Wuppertal mussten die „Jungspundinnen“ die erste deutliche Niederlage gegen einen in allen Bereichen überlegenen Gastgeber hinnehmen.
In einem farbenfrohen Spiel kamen die Damen des HSV beim Aufstiegsmitfavoriten Bayer Wuppertal gehörig unter die Räder. Die Damen aus der Schwebebahnstadt machten vom Anpfiff weg deutlich wer hier das Sagen hatte und lagen schon nach 20 Minuten mit 3:0 gegen ziemlich naiv agierende Hucklenbrucherinnen in Front. Celine Labonde gelang in Minute 31 der Anschlußtreffer und nach der ersten roten Karte gegen Bayer schien sogar doch noch etwas zu gehen. Aber nur wenig später durfte Lisa Bartsch nach wiederholtem Foulspiel und Gelb-Rot ebenfalls früher duschen. Der Knackpunkt waren dann die beiden Wuppertaler Treffer, die kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause fielen. Das Tor zum 5:1 fiel sogar bei nochmaliger personeller Überzahl des HSV. Spätestens jetzt war klar, dass der Bezirksligaaufsteiger am heutigen Tage überfordert war. Julia Keppner gelang zwar noch das 2:5, aber dies war nur noch Ergebniskosmetik. Mit zwei Treffern in den Schlußminuten machten die Gastgeberinnen die deutliche HSV Pleite dann perfekt. Die HSV Damen haben jetzt zwei Wochen Pflichtspielpause und könnten dann gegen den TV Hasten wieder etwas Selbstvertrauen tanken, bevor dann zum Finale der Hinrunde mit dem FC Tannenhof der zweite Aufstiegsfavorit wartet. Spätestens jetzt sollte auch dem Letzten klar geworden sein, dass es vermessen ist, direkt in der ersten Bezirksligasaison von so einer jungen Mannschaft einen Spitzenplatz zu erwarten. Das Team sollte sich von allzuhohen eigenen Erwartungen frei machen und ohne Druck die nächsten Aufgaben angehen. Dem jungen Kader könnte die Zukunft gehören; in der Gegenwart wird die Musik aber noch von anderen gespielt.
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