HSV Langenfeld Damen geben sich im Lokalderby keine Blöße

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Während sich andere junge Damen bereits auf den Tanz in den Mai vorbereiteten, mussten die Damen des HSV beim Lokalrivalen GSV Langenfeld ihre Qualität unter Beweis stellen.
Mit einem 4:1 (2:1) halten sie die Verfolger auf Distanz und wahren ihre Aufstiegsambitionen.
Obwohl das Spiel erst um 20:00 Uhr angepfiffen wurde, mussten die Hucklenbrucherinnen zunächst auf Spielführerin Larissa Herhalt und Angreiferin Julia Keppner verzichten, die noch beruflich verhindert waren. Doch gerade in solchen Situationen zeigt sich die Ausgeglichenheit des HSV Kaders, da die eingesetzten Spielerinnen die Lücke sehr gut schließen konnten. Die frühe Führung des HSV entsprang einer sehenswerten Kombination über die rechte Seite. Cansu Can setzte Ricarda Jordan ein und deren gute Hereingabe wurde von Eyleen Gröber an der Torfrau vorbei ins Netz gespitzelt. Der Gastgeber konnte sich eigentlich nur durch seine herausragende Spielführerin in Szene setzen und passenderweise war auch sie die Hauptfigur beim zwischenzeitlichen Ausgleich. Sie wurde im Strafraum des HSV von Innenverteidigerin Jenny Häusler attackiert und kam zu Fall. Der Unparteiische ahndete dies mit einem Strafstoß, den die GSV Akteurin selber – mit etwas Glück – verwandelte. Noch vor der Pause traf der überlegene HSV aber durch Eyleen zur erneuten Führung. In Hälfte zwei waren die Gäste von der Burgstraße auch das spielbestimmende Team. Dennoch blieb das Spiel lange spannend, da der HSV es versäumte, den dritten Treffer zu erzielen. In der 70. Minute war es dann soweit und Julia Keppner sorgte mit Saisontor 45 für das vorentscheidende 3:1. Die heute sehr auffällige Eyleen Gröber erhöhte in der Nachspielzeit sogar auf 4:1, was aber dem Spielverlauf entsprach. Am Sonntag folgt jetzt das Gipfeltreffen gegen den Tabellenzweiten SG Hackenberg und der HSV ist in der komfortablen Situation eines 8 Punkte Vorsprung (bei einem Spiel mehr), wodurch eher der Gast aus dem Bergischen in Zugzwang ist. Und das kann für den HSV mit seiner schnellen und erfolgreichen Offensivreihe nicht nachteilig sein.
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