HSV Langenfeld: Damen lassen unerwartet Punkte liegen

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Beim Heimspiel gegen den SV Oberbilk wollte der HSV eigentlich alle drei Punkte behalten.
Dass es beim 2:2 (0:1) nur einer wurde, hatte verschiedene Gründe.
Bei optimalen äußeren Bedingungen kam der HSV gegen den in der Tabelle unter den Hucklenbruchern platzierten Gegner aus der Landeshauptstadt ganz gut in die Partie. Der Gastgeber hatte Feldvorteile und konnte den SVO vom eigenen Tor weghalten. Einziges Manko in dieser Phase: aus Feldvorteilen kreierte der Fünfte der Bezirksliga zu wenig Torgefahr. Bei zwei vielversprechenden Aktionen durch Larissa Herhalt war aber die gute Gästetorfrau reaktionsschnell auf dem Posten. Mit ihrer eigentlich einzigen Offensivaktion ging der Gast dann sogar schmeichelhaft durch einen sehenswerten Treffer in Führung. Der Spielverlauf mit einem eigentlich überlegenen HSV ließ aber bei den Gastgebern noch keine Unruhe aufkommen. Das machte sich dann zunächst im zweiten Durchgang bezahlt. Julia Keppner konnte mit zwei Treffern das Spiel drehen. Der HSV verpasste danach aber eine Vorentscheidung. Strittige Schiedsrichterentscheidungen gegen die Hucklenbrucher waren dabei aber nur die eine Seite der Medaille. Die Rot-Weißen hatten auch nicht mehr genügend Power, das dritte Tor zu erzwingen und somit höchstwahrscheinlich „den Sack zuzumachen“. Die Damen von der Burgstrasse übten nicht mehr so viel Druck auf die ballführende Gegnerin aus und der Abstand zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen wurde zu groß. In der Folgezeit konnte der SVO sich Stück für Stück näher an das HSV Tor schieben. Der Ausgleichstreffer sorgte dann für Diskussionen. Ein zweifelhafter Freistoß zugunsten der Gäste in Tornähe der Gastgeberinnen hatte einen diskutablen Strafstoß zur Folge, den die Landeshauptstädterinnen dann zum 2:2 nutzen. Der HSV scheiterte heute zum einen an einer bemerkenswert guten Gästetorfrau und wurde auch nicht gerade durch Schiedsrichterentscheide bevorzugt. Gravierender war aber die nachlassende Kondition, die dann auch die Konzentration beeinflusste. Und daran muß das Team unter der Woche arbeiten, denn die nächste Aufgabe bei Eintracht Solingen II wird mit Sicherheit nicht leichter.
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