HSV Langenfeld Damenteam mit 1:7 Klatsche an der Windscheidstrasse

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Das hatte man sich auf Seiten der Damen ganz anders vorgestellt! Daß das Spiel gegen den starken Aufsteiger DSC 99 Düsseldorf eine Herausforderung werden würde, war klar. Daß man so deutlich unterliegen würde, befürchteten aber nicht einmal die Pessimisten an der Burgstrasse.
Nach dem Gastspiel bei Fortuna Wuppertal aus der Vorwoche stand am Sonntag erneut eine Fahrt zu einer der Topmannschaften in der Bezirksliga an. Im ersten Durchgang bot die Mannschaft dann Co-Trainer Gerd Herhalt, der den verhinderten Volker Bochnia alleine vertreten musste, ein wahres Horrorszenario an. Keine der Spielerinnen, denen der Übungsleiter das Vertrauen aussprach, konnte in dieser Phase überzeugen. Die Abwehr wurde von den schnellen Gastgeberinnen ein ums andere Mal düpiert, das Mittelfeld ließ auch die nötige Gegenwehr vermissen und Offensivbemühungen wurden schon im Keim erstickt. Insbesondere die „12“ der Gastgeberinnen war in den ersten 45 Minuten von den Hucklenbrucherinnen ins keinster Weise zu stoppen und netzte fünfmal ein. So sorgte sie alleine in der ersten Viertelstunde durch einen Hattrick dafür, dass das Spiel zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon entschieden war. Das 0:6 zur Pause war Beleg eines Klassenunterschied. Im zweiten Durchgang sorgten dann Umstellungen beim HSV urplötzlich dafür, dass sich – bezogen auf diese zweite Halbzeit – ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Wer den Spielstand nicht kannte, hätte in dieser Phase nicht an eine so deutliche Führung für den DSC geglaubt. Und das lag nicht primär daran, dass die Gastgeberinnen mehrere Gänge zurückgeschaltet hätten. Die Defensive stand viel sicherer, das Mittelfeld hatte Zugriff auf ihre Gegenspielerinnen und den Spielaufbau und im Angriff ergaben sich einige teils sehr gute Chancen (Buchheldt, Keppner). Dem 0:7 hatte der HSV in Minute 83 zwar nur noch den Ehrentreffer entgegenzusetzen – Julia Keppner verwandelte einen Strafstoß – dennoch machten die Hucklenbrucherinnen einen viel besseren Eindruck und alle auf Seiten der Gäste fragten sich „warum nicht gleich so?“. Am kommenden Sonntag sollte sich das Team im Spiel gegen GW Wuppertal zuhause rehabilitieren und sich und den Übungsleitern beweisen, dass der Auftritt in der ersten Hälfte des DSC Spiel eine unrühmliche Ausnahme war.
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