HSV Langenfeld: U13 Juniorinnen mit Punkteteilung gegen SR Solingen

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Im Spiel gegen den Sportring Solingen 80/95 blieb es bis zum Schlußpfiff spannend. Dabei ließen sich die Spielerinnen nicht von der Unruhe beeinflussen, die leider von insbesondere einem Gast ins Spiel gebracht wurde. Hier zeigten die Kinder schon deutlich mehr Reife.
Daß das Spiel gegen die Klingenstädterinnen ein schwieriges Unterfangen werden würde, war nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit schon klar. Ganz eindeutige Ergebnisse gab es eher selten. Der HSV kam dabei heute besser in die Partie und ging nach einer Viertelstunde durch Melissa in Führung. In den Minuten danach hätte der HSV sogar noch eins draufsetzen können, aber zwei „100%ige“ wurden vergeben. Die HSV Mädchen agierten in der Folgezeit etwas unaufmerksam und ehe man sich versah, hieß es 1:3. Der körperlich überlegene Gast hätte vor der Pause sogar noch auf 1:4 erhöhen können, aber Marie kratze den Ball für die schon geschlagene Torfrau Cora von der Linie. In der zweiten Halbzeit lief es dann wesentlich besser für den HSV. Dem Anschlußtreffer durch Carolina (35.) folgte in der 45. Minute durch ein Eigentor der Ausgleich. Durch die erfolgreiche Aufholjagd hatte der HSV jetzt Oberwasser und ein sehenswerter Freistoß von Lara hätte schon die Führung bringen können – aber das Aluminium hatte, wie schon in der Anfangsphase des Spiels – etwas dagegen. Fünf Minuten vor dem Abpfiff gelingt dem Gast dann durch einen sehenswerten Treffer die erneute Führung, aber selbst diese konnte die HSV Mädchen heute nicht umwerfen. Die Bemühungen der nie aufsteckenden Gastgeberinnen wurden mit dem Treffer zum 4:4 durch Marlene fast mit dem Schlußpfiff belohnt. Auch wenn der Zeitpunkt des vierten HSV Treffers glücklich ist: als „glücklichen Punktegewinn für den HSV“ kann man das Spiel heute nicht bewerten. Unschönes Beiwerk zu einem Spiel zweier guter Mädchenmannschaften bei gutem Fußballwetter war das Verhalten eines Solinger Elternteil. Der gute Unparteiische ließ sich aber durch die permanenten Zurufe und Kommentare nicht beeinflussen. Was man unter Fairneß versteht, zeigten die HSV Mädchen zum Beispiel in einer Szene, in der dem HSV irrtümlich ein Eckball zugesprochen wurde und die betroffene HSV Spielerin dem Referee zu verstehen gab, dass sie zuletzt am Ball war. Chapeau!
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