1.000 ältere, kranke und behinderte Menschen sowie Malteserhelfer pilgerten nach Kevelaer zum Gnadenbild Trösterin der Betrübten

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Kevelaer: Basilika |

Rund 50 Pilger und Malteserhelfer aus Langenfeld und Monheim haben vergangenen Samstag einen schönen Wallfahrtstag im niederrheinischen Marienwallfahrtsort Kevelaer verbracht.

Kevelaer war am 9. Mai wieder fest in den Händen des Malteser Hilfsdienst e.V. Seit über 30 Jahren sind bei dieser Wallfahrt kranke, ältere und behinderte Menschen, davon viele in Rollstühlen, Gäste der Malteser. „Wir leihen Arme und Beine für Menschen, die den Weg selber nicht zurücklegen könnten, aber ihren Glauben in Gemeinschaft feiern und erleben möchten“, erklärt Norbert Nitz, Wallfahrtsleiter der Malteser im Kreis Mettmann.

Bereits auf dem Weg nach Kevelaer wird in den Bussen gemeinsam gebetet und gesungen. Das Programm vor Ort startete traditionell mit der Wallfahrtsmesse in der päpstlichen Basilika. Seid mehr als zehn Jahren zelebriert diese der emeritierte Kölner Weihbischof Dr. Klaus Dick mit den Pilgern und Helfern aus dem Kölner Erzbistum. Im Anschluss gab es ein gemeinsames Mittagessen mit Kartoffelpüree, Hacksteak, Erbsen und Möhren aus der Monheimer Malteser Feldküche. Nach dem Essen konnten die Pilger am Kreuzweg teilnehmen oder den Sonnenschein in der Innenstadt von Kevelaer genießen. Dabei wurden sie den ganzen Tag von den erfahrenen Malteserhelfern unterstützt und betreut. Nach der Abschlussandacht mit Malteser Diözesanseelsorger Markus Polders ging es zurück nach Hause.

„Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ ist unser Ordensleitspruch. Besonders bei unseren Wallfahrten wird dieser Leitspruch deutlich. Glaube und Hilfe werden hier spür- und erlebbar. Eine 99-jährige Pilgerin hat sich nach dem Mittagessen bei mir bedankt und sagte, sie will nächstes Jahr wieder mitfahren. Dann sei sie 100 Jahre alt und freut sich, mich hier wieder zu sehen. Solche Begegnungen zeigen mir, dass es gut und wichtig ist, was wir hier tun. Genauso freue ich mich, wenn ich die vielen Pilger sehe, die mit einem Lächeln in den Bus zurück nach Hause steigen“, so der langjährige Langenfelder Malteser-Chef Nitz.
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