Der Skatclub Asse85Hilden stellt sich vor

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Bis in die 2. Bundesliga gereizt

Der Skat-Club "Asse 85" besteht seit 25 Jahren. Die Hildener haben sich zu einer festen Größe im Deutschen Skatverband entwickelt. Im Jubiläumsjahr gelang der ersten Mannschaft der Wiederaufstieg.


Was Vorsitzender Knut Nauen und seine 11 Mitstreiter machen, hat mit Karten dreschen in verrauchten Hinterzimmern nichts zu tun. Eher schon mit einem Hochleistungssport. So abwechslungsreich wie Skat sei kaum ein anderes Spiel, erläutert Nauen: "Mit den üblichen 32 Karten gibt es über 2,7 Billiarden verschiedene Kombinationen, wie eine Dreierrunde verlaufen kann." Diese große Zahl der Variationen mache den Reiz des Spiels aus: "Neben Konzentration sind Kondition und Geselligkeit gefragt."

Aufstieg im Jubiläumsjahr

Der Skatclub mit dem vielversprechenden Namen "Asse" beging jetzt sein 25-jähriges Bestehen. Seit 20 Jahren seien die 12 Hildener, darunter eine Frau, eine feste Größe im Deutschen Skatverband. Der Verein stelle für den Ligabetrieb zwei Mannschaften, die aus jeweils fünf Mann bestehen. 2002 schaffte die erste Mannschaft den Aufstieg in die Zweite Bundesliga, wo sich die Hildener sechs Jahre halten konnten. Nach dem Abstieg 2008 mussten die Mitglieder von "Asse85" lange und hart für den Wiederaufstieg arbeiten. 2010 - im Jubiläumsjahr, was den Vorsitzenden besonders freut - gelang der Durchmarsch zurück. In der Zweiten Bundesliga des Deutschen Skatverbandes (DSKV) spielen 16 Vereine. Fünf Monate lang findet ein Spieltag pro Monat statt, wobei jede Mannschaft einmal Heimrecht hat.

Auch die zweite Mannschaft der "Asse" hat zu kämpfen, berichtet Nauen. 2006 schaffte sie zum zweiten Mal den Sprung in die Landesliga. Dann ging es wieder abwärts. 2010 blieb dem Team bereits zum dritten Mal der ersehnte Aufstieg versagt. Bitter, aber so ist das im Skatsport. "Wir haben uns in Nordrhein-Westfalen und im weiteren Skatumfeld Anerkennung und Respekt verschafft", hält Knut Nauen fest. Bei der Skatweltmeisterschaft 2002 beispielsweise schnitten die Hildener hervorragend ab. Von 1068 Teilnehmern wurde Jürgen Schneider 47., Dirk Heising 54. und Reiner Seidel 147. Bei den Junioren wurde Nina Erdell sogar Vize-Weltmeisterin. Jährlich kämpften sich mehrere Spieler aus Hilden über die Regional- und Westdeutschen Wettbewerbe in die Endrunde der Deutschen Meisterschaft (sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft). Die Qualifikationen seien echte Hürden.

"Wir sind und bleiben Amateure", betont Gründungsmitglied Knut Nauen und schiebt als Senior nach: "Skat hält jung." Wer sich für Skat interessiert, ist bei "Asse 85" willkommen. Gespielt wird seit acht Jahren jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr im Forstbacher Hof an der Forstbachstraße.

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