„Die Lebenshilfe ist gesund“.

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Der Vorstand. v. links: Stephan Brune (stellv. Vors.), Rosi Klein, Nicole Dünchheim (1. Vors.), Wolfgang Dyck, Elke Klingbeil.
 
Die Geschäftsführung. v.links Marius Bartos, kaufm. Geschäftsführung, Uli Gaßmann, pädagogische Geschäftsführung.

Die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann wurde wieder im Kreishaus Mettmann abgehalten.


Kreis Mettmann. Die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann fand auch dieses Jahr wieder im Kreishaus Mettmann statt. „Uns verbindet eine enge vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung, und wir bedanken uns für die Gastfreundschaft“, erklärte Nicole Dünchheim, 1. Vorsitzende der Lebenshilfe Kreisvereinigung.

Nach den üblichen Regularien wurde der verstorbenen Bewohner und Mitglieder gedacht. Dünchheim informierte dann über eine Neubesetzung in der Geschäftsleitung durch Uli Gaßmann als neuer pädagogischer Geschäftsführer. „Von Ihnen kamen in der Vergangenheit eine Vielzahl von Impulsen für die Neuausrichtung der Lebenshilfe, und wir alle freuen uns sehr auf eine weitere Zusammenarbeit mit Ihnen in Ihrer neuen Funktion.“, betonte die Vorsitzende.

Unter dem Titel „Redefining Lebenshilfe Mettmann“ habe man außerdem das Zusammenspiel zwischen Vorstand, Geschäftsleitung und Leitungsteam neu definiert und neue Führungsstrukturen festgelegt. Das neu gewonnene Selbstverständnis kam darin zum Ausdruck, dass die Mitglieder des Leitungsteams sich diesmal vorstellten und selbst über ihre Arbeit berichteten.

„Dauerbrenner der letzten beiden Jahre sind die Neubauten in Velbert und Langenfeld, um die 100%ige Einzelzimmerquote an beiden Standorten zu erreichen“, sagte Dünchheim. Nach den Anforderungen des Wohn- und Teilhabegesetzes müssten sie bis Juni 2018 in Betrieb sein.

Für Velbert sei die Planung des Neubaus an der „Alte Ziegelei“ – etwa 500 m vom bestehenden Wohnheim - fertig und werde derzeit von den zuständigen Behörden geprüft. 14 Bewohner sollen dort ein neues Zuhause finden, zusätzlich sei ein separater Bereich mit neun Wohnungen für das betreute Wohnen geplant. Die Investitionssumme sei mit 3,3 Mio. Euro veranschlagt, wovon der Landschaftsverband einen großen Teil refinanziert; den Rest müsse die Lebenshilfe aufbringen.

In Langenfeld gebe es nach mehreren Anläufen hoffentlich einen Lichtblick. „Dort wurde uns ein Grundstück angeboten, die Umsetzungsmöglichkeiten werden derzeit geprüft“, so Dünchheim. Geplant seien 17 stationäre Plätze zur Entlastung des Wohnheimes am Auguste-Piccard-Weg und neun Wohnungen für das betreute Wohnen.

Die Vorsitzende konnte außerdem über ein erfolgreiches Qualitätsmanagement-Audit berichten sowie über zwei Jubiläen: 25 Jahre Außenwohngruppen in Langenfeld und 40 Jahre Frühförderung im Kreis Mettmann.

„Die Lebenshilfe ist wirtschaftlich und finanziell gesund, und wir sind für die Neubauvorhaben gut gewappnet“, erklärte Stephan Brune, im Vorstand zuständig für die Finanzen. Die Brandschutzarbeiten im Wohnheim Velbert seien weitgehend abgeschlossen. Die Mitgliederzahl der Lebenshilfe e.V. sei mit 482 konstant. Die Investitionen betrugen 2015 308,9 Tsd. Euro.

Die alten und neuen Kassenprüfer Lisa Aschenbroich und Joachim Schulz-Hönerlage hatten bei ihrer Prüfung keinerlei Beanstandungen gefunden. Ein Lob gab es auch von Matthias Pick von der BPG Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft Münster für die gute Vorbereitung und Zusammenarbeit beim Jahresabschluss durch den kaufmännischen Geschäftsführer der Lebenshilfe Kreisvereinigung, Marius Bartos, und dem Steuerbüro Reinhold und Stephan aus Monheim.
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