„Die Weihnachtsbotschaft gilt auch heute noch.“

Die Gestaltung der Andacht lag bei Ilse Hörhammer, unterstützt vom Teestubenteam, hier mit Agnes Reitz und Ilona Becker (von links).
Besinnliche Weihnachtsfeier in der Teestube der Lebenshilfe.

Langenfeld. Die Teestube der Lebenshilfe Auf dem Sändchen hatte ein festliches Kleid angelegt: Weihnachtsdecken, Weihnachtssterne, kleine bunte Väschen, aufstellbare Krippen aus Karton, die den Lebenshilfe-Bewohnern das Verständnis für die Geburt Christi näher brachten, Äpfel und Mandarinen. An den voll besetzten Tischen fröhliche Gesichter, die sich direkt nach der Arbeit in den WFB Werkstätten eine besinnliche Weihnachtsfeier bei Kaffee, Tee und erfrischenden Getränken gönnten.

Wochenlang hatte Karin Ibold das Ausschmücken vorbereitet. „Unser Team macht das klasse wie immer“ dankte sie ihren Mitstreiterinnen. Die Andacht lag wie immer bei solchen Feiern bei Ilse Hörhammer, unterstützt von ihrer Tochter Anne, Irmgard Schneider, Agnes Reitz und Ilona Becker.

„Alle Krippen erzählen die wunderbare Geschichte der Geburt des Heilandes, der in diese heillose Welt gekommen ist.“ Diesen Eingangsworten schloss sich eine Alltagsgeschichte an. Eine Frau holt eine Krippe vom Boden des Hauses und stellt fest: „Es fehlt die richtige Weihnachtsstimmung. Schon im September gibt es Christstollen und Gebäck zu kaufen. Man müsste über Veränderungen nachdenken, aber die will man nicht. Die Frau sehnt sich danach, Liebe geben zu können. So wie Ochs und Esel an der Krippe, deren einzige Gemeinsamkeit darin bestand, die Futterkrippe zu teilen. Im Anblick des Kindes gaben sie diese freiwillig her, wärmten das Kind mit ihrem Atem und wurden dabei Freunde.“

Zwischen den einzelnen Passagen der Andacht wurde kräftig gesungen. „Macht hoch die Tür“ war das Eingangslied, danach folgten „Ich steh’ an deiner Krippen hier“, „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“, „Es ist ein Ros’ entsprungen“ und „O du fröhliche, o du selige Weihnachtszeit“. Die Lieder begleitete die Bewo-Musikgruppe mit Gaby Müller (Leitung) und Hans-Jürgen Busendorfer (Violine) und Gillian Buchhorn (Blockflöte). „Wir üben immer so lange, bis es klappt“, meinte Hans-Jürgen Busendorfer, der zwar keine Noten lesen kann, aber als musikalisches Naturtalent auf vielen Instrumenten spielt.

Karin Scharnofske-Meyer von der Ortsvereinigung der Lebenshilfe überreichte 50 € an Karin Ibold für die Teestube. Der Leiter des Lebenshilfe-Wohnverbundes Langenfeld/Monheim, Stefan Stahmann, hatte für die ehrenamtlichen „Lebenshelfer“ den neuen Wandkalender mitgebracht, mit wunderschönen Bildern, gemalt von Menschen mit geistiger Behinderung.
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5 Kommentare zum Beitrag
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Joachim H. Hartung aus Monheim am Rhein am 14.12.2012 um 22:00 Uhr  
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Margret Bloch aus Duisburg am 14.12.2012 um 22:02 Uhr  
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Jürgen Steinbrücker aus Langenfeld (Rheinland) am 14.12.2012 um 22:28 Uhr  
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein am 15.12.2012 um 20:03 Uhr  
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel am 17.12.2012 um 01:29 Uhr  
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