Malteser: Freiwilliges Soziales Jahr im Fokus

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Während Leonnard Kreusel (vorne r.) eine Ausbildung bei den Maltesern macht, absolvieren Chelsea Darku und Joschua Rotmann ein "Freiwilliges Soziales Jahr". Fotos: Michael de Clerque
 
Traditionell trafen sich - ein paar Wochen vor der BOB - die Aussteller bei der Langenfelder Feuerwehr.

Leonnard Kreusel absolviert momentan eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement bei den Maltesern. Vor dem Ausbildungsbeginn lernte er durch ein „Freiwillige Soziales Jahr“ die vielfältigen Aufgaben bei den Maltesern kennen. Einen Eingblick erhalten interessierte Schüler auf der BOB 2016.

Langenfeld.

Die Ausbildungstour der BOB führte die Verantwortlichen in der vergangenen Woche zu den Maltesern. Die sind Stammgast der Langenfelder Berufsorientierungsbörse (BOB) und werden auch in diesem Jahr – gemeinsa mit der Feuerwehr – das Entree der Messe bilden.
Mit im Gepäck haben die Malteser in Langenfeld allerdings keinen Ausbildungsplatz, sondern informieren ausführlich über die Möglichkeit eines Freiwilligen Sozialen Jahres.

Genaue Vorstellung vom Traumjob

Das ist – anstelle einer Ausbildung oder eines Studiums – immer wieder auch ein interessanter Ansatzpunkt für junge Menschen, die noch keine genaue Vorstellung von ihrem Traumjob haben und ihre Zeit nicht unnütz vertrödeln wollen.
In der Phase der Berufsorientierung etwas Sinnvolles machen – das wollten auch Joschua und Chelsea, die sich nach ihrem Abitur für ein Freiwilligen Jahr bei den Maltesern beworben hatten.

Volljährigkeit ist die Voraussetzung

Voraussetzungen waren der Führerschein, die Volljährigkeit und vor allem das Menschliche „Das muss passen“, sagt Dienststellenleiter Christian Nitz über das wichtigste Auswahlkriterium in einem Team. Wie man das herausfindet ist einfach: Nach der Bewerbung hatten sowohl Chelsea als auch Joschua die Möglichkeit sich bei ein bis drei Schnuppertagen einen groben Überblick über die Aufgabenbereich der Malteser zu verschaffen und zu zeigen, ob sie durch ihre Reife, ein Stück Eigenständigkeit und Einfühlungsvermögen den Anforderungen entsprechen könnten und in das Team passen.

BOB: Breites Spektrum wird präsentiert

Es hat gepasst und die Beiden sind mitten drin in ihrem Freien Sozialen Jahr.
Ihre Aufgaben sind vielseitig und reichen vom Hausnotruf, Verwaltungsaufgaben bis hin zur Notfallseelsorge. „Wir versuchen bewusst ein anspruchsvolles breites Spektrum zu bieten“, sagt Christian Nitz über das, was jungen Menschen hier für das Leben lernen.

Wertvolle Erfahrung

Wer sich für einen Freiwilligendienst entscheidet, kann nicht nur für sich selber wertvolle Erfahrungen machen und etwas Geld verdienen, sondern vielfach auch den weiteren beruflichen Werdegang besser eingrenzen. „Junge Leute, die einen Freiwilligendienst absolviert haben, beweisen damit vor allem ihr soziales Engagement – das kommt bei künftigen Arbeitgebern sehr gut an“, berichtet der Dienstellenleiter Christian Nitz.

Soziales Engagement

Der Malteser Hilfsdienst in Langenfeld bietet pro Jahr vier bis fünf Stellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an. Gesucht werden engagierte junge Menschen von 18 bis 26 Jahren die sich nach der Schulzeit sozial engagieren möchten.
Freiwillige können aktiv werden im Hausnotruf, Sanitätsdienst und in der Erste-Hilfe-Ausbildung. Von Bewerbern erwarten die Malteser vor allem Freude am Umgang mit Menschen, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Teamfähigkeit.
Der Freiwilligendienst beinhaltet verschiedene Seminare und Fortbildungsangebote. Die Malteser zahlen ein Taschen- und Verpflegungsgeld und übernehmen die Sozialversicherung. Bei Interesse steht Christian Nitz telefonisch unter (02173) 8 11 10 zur Verfügung. Weitere Infos sind im Internet zu finden, unter www.malteser-langenfeld.de und www.malteser-freiwilligendienste.de, am Mittwoch, 11. Mai auf der Berufsorientierungsbörse BOB2016.
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