Band "Liberty" plant die Musik-Karriere

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Viviane und Hendrik stehen als "Liberty" auf der Bühne. (Foto: Magalski)
Die Geschichte beginnt im Internet. Viviane Stern, eine junge Sängerin aus Brambauer suchte einen Musiker. Hendrik Wilbuer, ein junger Musiker aus Lüdinghausen, suchte eine Sängerin. Das Ergebnis heißt seit August letzten Jahres "Liberty" und begeistert mit starker Stimme und Akustikgitarre auf Bühnen wie in der Fußgängerzone das Publikum.

Der Auftritt von "Liberty" auf der Lippebrücke in Lünen wurde im Internet zum Klick-Hit. Viviane Stern, gerade zwanzig Jahre alt, singt im Drei-Minuten-Video für die Facebookseite des Lüner Anzeigers ganz spontan ein Cover des Hits "Lips Are Movin" von Meghan Trainor. Hendrik (22) spielt dazu auf der Gitarre. Die Resonanz auf den Clip übertrifft alle Erwartungen, es hagelt Kommentare. "Super! Klasse ihr Zwei, mehr davon", schreibt ein Facebook-User und eine junge Frau meint: "Geil, was eine Stimme!" Das Video wird fast dreißigtausend Mal angesehen und viele Nutzer teilen es mit ihren Freunden. Musik ist für Viviane Stern und Hendrik Wilbuer nicht nur ein Hobby, sondern eine echte Zukunftsperspektive. Viviane macht am Lippe Berufskolleg in Lünen gerade das Fachabi in der Richtung Gesundheit und Soziales. Hendrik ist mitten in der Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik, doch die Ausbildung legt der Musiker zumindest für den Moment erst einmal auf Eis. Der Lüdinghausener will sich wie auch Viviane nach ihrem Fachabi ganz auf die Musik konzentrieren, denn "Musik ist unser Traum".

Zwanzig Euro für die Straßenmusiker

In Lüdinghausen haben Viviane und Hendrik einen Proberaum und der erste eigene Song ist gerade in Arbeit. "Das Lied heißt 'Where I'm Home' und erzählt von der Liebe", so Viviane. Die Lünerin schrieb den Text selbst, in Zusammenarbeit mit Hendrik entstand die Melodie. Liberty plant für eine erste Single und der zweite Song ist schon in Planung. Hendrik spielt neben der Akustikgitarre außerdem E-Piano, Cajun und lernt Synthesizer. "Liberty" hatten bereits einige Engagments bei Geburtstagen, Hochzeiten und in Kneipen, nun suchen die Musiker verstärkt nach Auftritten, machen aber auch weiter Straßenmusik. Viele Fußgängerzonen, zum Beispiel in Dortmund, Bochum, Essen, Köln und natürlich Lünen, waren schon die Bühne. "Straßenmusik ist gut für Kontakte, man lernt immer interessante Menschen kennen", erzählt Hendrik. "Den Leuten gefällt unsere Musik." Das Geld, das die Passanten den beiden jungen Künstlern in den Gitarrenkasten werfen spricht eine ganz eigene Sprache. Ein Fünfer oder auch mal zwanzig Euro sind für Straßenmusiker sicher keine Selbstverständlichkeit.

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