Endstation Hoffnung - sie liebte einen Junkie

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Silvana Haagen mit ihrem Erstlingswerk "Endstation Hoffnung". (Foto: Magalski)
 
Das Buch gibt es seit kurzer Zeit überall im Buchhandel, signierte Exemplare bei der Autorin. (Foto: Magalski)
Liebe macht Menschen stark, auch für schwere Zeiten im Leben - doch was kann Liebe ertragen und wo hat sie ihre Grenzen? Silvana Haagen aus Lünen kennt die Antwort aus eigener Erfahrung. Ihr Buch "Endstation Hoffnung" erzählt von der großen Liebe und dem tiefen Fall, von Drogen und Lügen.

Was Silvana Haagen alias Emily J. Finster in ihrem Erstlingswerk schreibt, ist keine Fiktion, sondern die Geschichte ihres eigenen Lebens. Silvana hat es so erlebt, es ist ihre kleine Biografie. Emily - so heißt die junge Frau im Buch - ist nach der Trennung von ihrem Freund Alexandro erst seit kurzer Zeit wieder Single, da begegnet ihr in einer Kneipe Aidan. Der Mann mit den schönen blauen Augen zieht Emily in seinen Bann und schon bald sind sie ein Paar. Aidan könnte der Mann fürs Leben sein, denn er ist aufmerksam und ehrlich, hat aber ein dunkles Geheimnis. Aidan nimmt Drogen, kommt gerade aus dem Entzug und der Therapie. Emily entscheidet sich trotzdem für ein Leben mit Aidan, doch schon bald zerstört seine Suche nach dem nächsten Schuss die Beziehung. "Den Text zu schreiben war für mich sehr schwer, denn die Arbeit konfrontierte mich noch einmal in diesen Momenten", erzählt Silvana Haagen. Ihre Buch-Premiere liest sich wohl auch aus diesem Grund sehr authentisch, zieht den Leser mit in die teils bedrückende Stimmung. Für Silvana Haagen ist "Endstation Hoffnung" ein Befreiungsschlag. Das Erlebte schrieb sich die gelernte Rechtsanwalt- und Notarfachangestellte Seite für Seite von der Seele und macht reinen Tisch mit ihrer Vergangenheit, denn auch manche Freunde und Bekannte erfahren erst durch das Buch die ganze Geschichte.

Pläne für zwei weitere Bücher

Silvana Haagen tritt auf dem Cover ihres Buches nicht in Erscheinung, denn sie schreibt unter dem Pseudonym Emily J. Finster. Eine Hommage an ihren im letzten Jahr verstorbenen Vater Josephus Finster. Ihre Eltern sind der jungen Frau sehr wichtig, denn sie stärkten ihr auch in der schweren Zeit den Rücken. Bücher spielen im Leben von Silvana Haagen ebenfalls eine ganz besondere Rolle, nicht nur als Autorin, sondern auch als Gründerin und Administratorin der größten deutschen Bücher-Gruppe bei Facebook mit mehr als sechzehntausend Mitgliedern. Lars Guzik, der aus Alstedde kommt und heute im Kraichgau in Baden-Württemberg lebt, nahm Silvana Haagen im Februar in seinem Fuchs-Verlag unter Vertrag. "Endstation Hoffnung" gibt es nun zum Beispiel in der Lippe-Buchhandlung, beim Fuchs-Verlag oder mit Signatur direkt bei der Autorin. Silvana Haagen arbeitet in der Zwischenzeit schon am zweiten Buch. Den Stoff dafür liefert der jungen Autorin wieder ihr eigenes Leben, doch dieses Mal geht es um ein fröhliches Thema. "Schmetterlinge statt Treuepunkte" ist der Titel, geht alles glatt, erscheint es noch in diesem Jahr und auch die Idee für ein drittes Werk hat die Autorin schon im Hinterkopf. "Endstation Hoffnung" war erst der Anfang, daran lässt Silvana Haagen keinen Zweifel.

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