Live im GREIF: ABI WALLENSTEIN & BLUES CULTURE, Support: PETE ALDERTON

Wann? 13.11.2016 19:00 Uhr

Wo? DAS GREIF , Münsterstraße 249, 44534 Lünen DE
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Abi Wallenstein; Steve Baker; Martin Röttger; (Foto: M. Pollert)
 
Abi Wallenstein; Steve Baker; Martin Röttger; (Foto: M. Pollert)
 
ABI WALLENSTEIN & BLUES CULTURE
Lünen: DAS GREIF |

Weltklasse-Trio gastiert in der „Music-Hall“!

Wieder einmal serviert Bob Michaels seinen Gästen einen musikalischen Leckerbissen. Für Sonntag, 13. November 2016, hat er sich ein ganz besonderes Menü ausgedacht: Der legendäre Gitarrist ABI WALLENSTEIN gastiert mit seinen ebenso berühmten Mitstreitern von BLUES CULTURE in der „Music-Hall“ des GREIF, Münsterstraße 249, Lünen. Und das Setup lässt einen absoluten Höchstgenuss an Klangfarben und Sounds erwarten!


Doch zunächst wird ein weiterer, besonderer Barde die Bühne betreten: PETE ALDERTON.
Der als Sohn eines amerikanischen G.I. In Großbritannien und nun in Paderborn lebende Blues-Sänger überzeugt mit einer hohen Improvisationsfreude, aber auch mit Hommagen an die verstorbenen Blueslegenden Robert Johnson, Willie Dixon und Son House. Doch auch im Singer-/Songwriter-Genre ist Alderton ebenso zuhause, das beweist er nicht nur mit großartigen Leonard-Cohen- und Bob-Dylan-Interpretationen, sondern auch mit eigenen Stücken, die mal ganz persönlich herüberkommen und dann wieder gesellschaftskritischen Drive haben. Eine überaus authentische Musik, bei der im Geiste die Bilder von Baumwollfeldern in Mississippi oder die Atmosphäre schummriger Clubs in Chicago auftauchen: Ein aufregender, außergewöhnlicher
Genuss für das Publikum.

ABI WALLENSTEIN & BLUES CULTURE

Spricht man in Hamburgs Musikszene vom Blues, fällt in der Regel ein Name zuerst: ABI WALLENSTEIN. Seit über 40 Jahren erobert er mit seinem Charisma die Herzen der Bluesfans und ist für viele bereits eine Art Volksheld oder sogar schlicht die Verkörperung des Blues selbst. Sein einmaliger  Fingerpickingstil  ist eine faszinierende Mischung aus Delta Blues und Rockelementen. "Perkussiv und druckvoll schießt der Twang aus den Saiten seiner Gitarre: rauh und direkt, passgenau und unverfälscht. Aber es ist zuallererst Wallensteins Stimme, die begeistert. Sie klingt heiser und rauchig, zaubert dennoch in ihre schwingenden Töne so viel Herz und Seele, dass sie jeden technisch noch so perfekten Gesang vergessen lässt." Wallenstein ist immer ein Verfechter der "stripped down" Herangehensweise gewesen, um maximale Wirkung mit minimalen Mitteln zu erzielen. Die kreative Interaktion mit dem Publikum ist ein zentraler Punkt seiner Musik.
ABI WALLENSTEIN & BLUES CULTURE schauen weit über den Tellerrand hinaus und beißen sich nicht an stilistischen Vorgaben fest. Solistisch vorangetrieben vom Mundharmonika Maestro STEVE BAKER, der immer wieder unter Beweis stellt, dass er zu den besten und unterhaltsamsten seines Faches gehört. Die Fans lieben seinen rhythmisch geprägten und sofort erkennbaren melodischen Stil, der Elemente aus der Blues-Tradition mit Country, Folk, Funk, Soul und Jazz scheinbar mühelos miteinander verbindet. Mit seiner bestechenden Musikalität wird er von Kennern zu den heutigen "Top 10" der Bluesharpspieler weltweit gerechnet. Auch Rhythmusgeber MARTIN RÖTTGER trägt mit seinen mal explosiv-kraftvollen, dann wieder elastisch-weichen Beats wesentlich zur Musik bei. Nachdem er als Cajon-Pionier viel zur heutigen Beliebtheit des Instruments beigetragen hat, ist er mit BLUES CULTURE nun wieder zum Schlagzeug zurückgekehrt, um mit dessen breiterer Dynamik der  Musik ein differenzierteres Fundament zu verleihen. Wie kein anderer versteht er es, Wallensteins eigenwillige Grooves perfekt aufzufangen und meisterlich zu unterstützen.
BLUES CULTURE bietet eine packende Mischung aus archaischem Blues und wilden Boogies, groovendem Protofunk und herzzerreisenden Balladen. Die Musik lebt von dem Wechsel zwischen erstaunlicher Dichte und luftiger Offenheit und gibt allen drei Akteuren den Rahmen, sich sowohl solistisch als auch im Ensemblespiel zu profilieren.

Die Musiker:

ABI WALLENSTEIN
Als Vaterfigur der Hamburger Blues-Szene schon zu kulthaft anmutender Berühmtheit gelangt, zählt ABI WALLENSTEIN zu den herausragenden europäischen Bluesgrößen. Seit über 40 Jahren erobert er mit seinem ganz eigenen Charisma die Herzen der Bluesfans und ist für viele bereits eine Art Volksheld oder sogar schlicht die Verkörperung des Blues selbst. Sein einmaliger Fingerpickingstil ist eine faszinierende Mischung aus Delta Blues und Rockelementen, der sowohl an Big Joe Williams, als auch an Keith Richards oder gar an David Lindley erinnert. Von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Akkorden und Melodielinien gezeichnet, erweist sich seine scheinbar einfache Spielweise bei näherem Zuhören als komplex und vielschichtig. Seine rauhe und kraftvolle Stimme wurde durch jahrelange Strassenmusik gestählt und wirkt vollkommen überzeugend, sowohl beim tiefen Blues, als auch bei seinen genre-definierenden Versionen souliger Balladen. Außer zahlreichen Auftritten im Rundfunk und Fernsehen, sowie etlichen Blues-Festivals, z.B. Ascona Jazz Festival (CH), Lahnstein SWF Festival (D), Unna Blues Festival (D), Eslöv Blues Festival (S) u.v.m. spielte er mit großem Erfolg auch im Vorprogramm von Joe Cocker, Christie Moore, Daniel Lanois, Robben Ford und Johnny Winter.

STEVE BAKER
Er gilt als maßgebender Harpspieler in Europa und als einer der führenden Interpreten dieses Instruments weltweit. Unter Harp-Fans ist er international ebenso für seine hervorragende und eigensinnige Spielweise wie auch für seine hochgelobten Fachbücher bekannt. Dadurch avancierte er zur Leitfigur für zahlreiche Nachwuchsspieler. Sein einzigartiger Stil ist eine aufregende Fusion aus traditionellen Blues-Elementen und innovativen melodischen Ideen, geprägt von einem meisterhaften Umgang mit Dynamik und Klangbildung. Er ist außerdem seit vielen Jahren ein gefragter Studiomusiker und ist u.a. in dem Kultfilm „Soul Kitchen sowie auf den neuesten CDs von Klaus Lage sowie von der St. Pauli Legende Achim Reichel zu hören. Seit 1987 arbeitet er als Berater im Bereich der diatonischen Harps für den führenden Mundharmonikahersteller Hohner. Sein 1990 veröffentlichtes Buch "The Harp Handbook", das weltweit von Music Sales vertrieben wird, gilt als Kultbuch unter Harpspielern der neuen Welle in Europa und den USA.

MARTIN RÖTTGER
Der Deutsch-Schwede hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt 1979, als er mit 12 Jahren in der Hamburger „Fabrik“ mit Musikern der New-Orleans-Jazz-Szene spielte. Seitdem hat er sich dem Schlagzeugspiel gewidmet und trat mit einer Reihe von bekannten Künstlern wie Louisiana Red, Axel Zwingenberger oder Vince Weber auf. Heute gilt er als einer der europäischen Pioniere am „Cajon“, einem faszinierenden peruanischen Schlaginstrument. Das Cajon sieht aus wie eine Lautsprecherbox und wird mit den Händen gespielt, während der Spieler darauf sitzt. Meist wird es als Schlaginstrument beim Flamenco eingesetzt, aber in den richtigen Händen kann es einem Schlagzeug verblüffend ähnlich klingen. Vermutlich als erster hat Martin die Eignung des Cajons für Blues- und Boogie-Woogie-Rhythmen erkannt und erspielte sich innerhalb kurzer Zeit einen ausgezeichneten Ruf in dieser Szene. Seine minimalistische Ausrüstung und ungebremste Spielfreude passen zum dynamischen Duo Wallenstein und Baker wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge! Und wer Röttger auf seiner peruanischen Kiste sitzend jemals live erlebt hat weiß, dass er mit seinen temporeichen Solo-Einlagen beim Publikum regelrechte Begeisterungsstürme auslöst.

Der „Weser-Kurier“ schrieb: „Was die Faszination von BLUES CULTURE ausmacht, ist diese magische, ungekünstelte Authentizität, die das Trio mit seiner Musik entfacht. Statt steriler Perfektion setzen die drei auf pure, vertonte Emotion, verbunden mit einer auf schierblindem gegenseitigen Verständnis basierenden musikalischen Interaktion“.

Das Konzert von ABI WALLENSTEIN & BLUES CULTURE und PETE ALDERTON beginnt um 20:00 Uhr, Einlass ist bereits um 19:00 Uhr.
Tickets gibt es im Vorverkauf unter: www.dasgreif.de/home/events-tickets/

Für Augen und Ohren:
http://www.youtube.com/watch?v=hY1CvAd3dtw

http://www.youtube.com/watch?v=AO7V7YuVpeg

http://www.youtube.com/watch?v=PoFw4VF5gao

https://www.youtube.com/watch?v=3wowEN8_A8A
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1 Kommentar
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Peter Eisold aus Lünen | 09.10.2016 | 23:12  
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