Was ist eigentlich das Hansetuch?

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Blick in den Lüner Hansesaal. Ein Teil der insgesamt 40 Bilder aus den Hansestädten hängt hier oben unter der Decke. Foto: B-K

Lünen feiert in diesem Jahr das 675-jährige Stadtjubiläum. Da darf die Kunst natürlich nicht fehlen. Etwas ganz Interessantes hat sich der Förderverein für Kunst und Kultur Lünen (FKKL) einfallen lassen.

Lünen besitzt eine internationale Gemäldesammlung: Das Lüner Hansetuch. Zur 650-Jahr-Feier im Jahr 1991 bat die in der Hansebewegung der Neuzeit aktive Lippestadt namhafte Hansestädte um die Gestaltung von Bildsegmenten. So entstand eine Kunstsammlung von Künstlerinnen und Künstlern aus 23 Hansestädten in 9 Nationen als Dokument zeitgenössischer Kunst im Geist der Hanse. Danach wuchs die Sammlung weiter an.

Die Präsentation dieses Hansetuchs in seiner Gesamtheit von inzwischen 40 Bildern ist ein Anliegen des Fördervereins für Kunst und Kultur. Das soll nun anlässlich des Stadtjubiläums in die Tat umgesetzt werden. Sämtliche Hansetuchbilder – jedes ist 1 mal 1,50 m groß - werden jetzt professionell fotografiert und dann auf einem großen Transparent vereint, einem „Hansetuch“. Die Vorbereitungen laufen. Diese Hansetuch-Folie kann dann auch mal in die anderen Hansestädte geschickt werden. Außerdem soll es Kleinformate geben, zum Verkauf an Interessierte.

Flyer und QR-Code für Lüner Kunstobjekte

Der Förderverein für Kunst und Kultur Lünen entwickelt außerdem einen Flyer. In dieser kleinen Informationsbroschüre soll auf Kunst- und bedeutende Architekturobjekte im Innenstadtbereich Lünens aufmerksam gemacht werden.
Neben der Darstellung in Bild und Text ist auch die Kennzeichnung durch einen QR-Code vorgesehen. Diesen QR-Code findet man dann auch auf den Objekten vor Ort.
So sind virtuelle Stadtführungen mit Smartphone ebenso möglich wie informative Ergänzungen bei Führungen durch Gästeführer.
Das Projekt läuft unter der Bezeichnung „Stadtkunst 1.
Zur Arbeitsgruppe gehören Regina Kesting, Jochen Otto, Wolfgang Balzer. Die Fotos soll ein professioneller Fotograf machen. Öffentliche Fördermittel wurden beantragt.

Lichtkunst ist auch geplant

Der Vorstand hat sich erneut für ein Lichtkunstobjekt entschieden, weil es die geeignete Form von Kunst sei, um den Empfangsraum südliche Innenstadt (also Lange Straße Richtung Viktoriastraße) weiter aufzuwerten. Öffentliche Fördermittel wurden beantragt. Die Aussichten seien nicht schlecht, sagt Vorsitzender Bernhard Schreiter. Bei einem Ortstermin mit dem Kurator Herrn Heufelder wurde als Standort der Bereich in Höhe Haus Dr. Coers, Lange Str. 90, beiderseits der Straße festgelegt.

Nach dem Lüner Jubiläumsjahr will der Verein künstlerisch begabte und interessierte Asyl-Flüchtlinge ansprechen und ihnen Hilfestellung anbieten.
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Renate Croissier aus Lünen | 01.02.2016 | 21:52  
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