Blei im Gemüse weiter Thema

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Was ist drin im Salat? Blei verdirbt den Kleingärtnern den Appetit. (Foto: Magalski)
Gemüse ist gesund sagt der Volksmund, doch Kleingärtner rund um den Buchenberg müssen weiter auf Salat und Grünkohl aus dem eigenen Beet verzichten. Grund: Proben von Pflanzen enthielten noch immer viel Blei.

Warnungen gab es schon seit Jahren. Kleingärtner im Umfeld von des Gewerbegebietes zwischen Buchenberg und Kupferstraße sollten auf den Verzehr von selbst angebautem Blattgemüse und Grünkohl verzichten. Dieses Bild zeigte sich auch in diesem Jahr. In einer Informationsveranstaltung stellten Mitarbeiter des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz und der Bezirksregierung Arnsberg am Mittwoch die aktuellen Messergebnisse von Pflanzenproben aus Kleingartenanlagen im Bereich vor. Die Verzehr-Warnung bleibt weiter bestehen. "Im Bereich der luftgetragenen Belastungen wurden und werden erhebliche Anstrengungen durch die umliegenden Firmen unternommen, um diese zu reduzieren. So sind bereits deutliche Erfolge bei der Schwermetalldeposition durch Stäube erreicht worden", heißt es in der Pressemitteilung der Bezirksregierung Arnsberg zum Thema. Die erhöhte Belastung in den Pflanzen wurde deshalb vermutlich nicht durch Schadstoffe in der Luft ausgelöst. Weitere Untersuchungen sollen in den nächsten Monaten klären, auf welchem Weg das Blei ins Gemüse gelangt.

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