Bombendrohung gegen Zug der Eurobahn

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Experten der Polizei mit Sprengstoff-Spürhunden durchsuchten den Zug. (Foto: Magalski)
Stillstand auf der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Münster - gegen einen Zug der Eurobahn gab es am Mittwoch eine Bombendrohung. Der Zug wurde evakuiert, Sprengstoff-Experten kamen zum Einsatz.

Die Bombendrohung erreichte per Telefon die Bundespolizei in Münster am Morgen gegen acht Uhr. Der Zug "Der Lüner" der Eurobahn mit der Nummer 89923 war da schon wieder auf dem Rückweg von Münster über Lünen nach Dortmund. "Die Polizeiführung in Dortmund stoppte die Eurobahn dann auf der Strecke und veranlasste die Evakuierung", berichtet Volker Stall, Sprecher der Bundespolizei. Im Zug befanden sich zu diesem Zeitpunkt nach Angaben der Polizei rund vierhundert Reisende. Die Fahrgäste wurden evakuiert und über die Gleise zu Bussen geführt. Sprengstoff-Spürhunde durchsuchten den Zug, ein Entschärfer-Team der Bundespolizei aus Düsseldorf kam zur Einsatzstelle. Am Ende gab es Entwarnung: Hund Atze hatte zusammen mit seinem Kollegen keine Bombe erschnüffelt. Die Strecke Dortmund-Münster war während des Einsatzes auf beiden Gleisen voll gesperrt, der Ausfall hatte laut Volker Stall erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr im Ruhrgebiet aber auch im Münsterland.

Thema "Bahn" im Lokalkompass:
> Diebstahl der Auslöser für Zugprobleme?
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