Chiara umreist die Tierwelt - Lüner Schülerin machte Praktikum in der ZOOM-Erlebniswelt

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Die ZOOM-Erlebniswelt in Gelsenkirchen ist mitlerweile bei jedem dafür bekannt, dass es nicht einfach nur die Tiere sind, die man dort begucken kann, es beginnt gleichzeitig eine Reise durch die drei Kontinente Asien, Afrika und Alaska. Der Zoo besitzt zwischen 120-130 Mitarbeitern, darunter sind 43 Tierpfleger und 8 Auszubildene.

Chiara aus Lünen hatte zusammen mit fünf anderen Praktikanten die Möglichkeit genutzt, für drei Wochen dort zu arbeiten. „Obwohl es eine aufregende Zeit für mich war und ich viele neue Erfahrungen sammeln konnte, möchte ich diesen Beruf später nicht erlernen, dass frühe ausstehen, der weite Weg und das säubern der Gehege ist einfach nicht mein Ding. Ob es generell ein Beruf werden soll, indem ich zusammen mit Tieren arbeiten würde, bin ich mir noch nicht im Klaren.

Gerade jetzt wo die Saisoneröffnung bevorstand, war im Zoo eine Menge Arbeit zu erledigen. Außerdem führt die ZOOM-Erlebniswelt zurzeit ein Projekt durch, indem es sich um den Artenschutz der Tiere handelt. Das sogenannte Artenschutzzentrum kann ab sofort im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Land- und Sumpfschildkröten, aber auch andere Terrarientiere gibt es dort zu sehen. Da die Eröffnung des Zentrum geplant war und noch einige Arbeiten bevor standen, half Chiara dort mit. Am frühen Morgen hieß es für Chiara ran an die Mistgabel und auf ging‘s mit dem Ausmissten der Ställe.

Beim Säubern des Trampeltierstalles verriet Chiara mir, dass gerade das sehr anstrengend sei, auch wenn es nicht danach aussieht. Auch bei Wind und Wetter mussten die Arbeiten erledigt werden, deshalb war es wichtig, dass ihre Schuhe wasserfest waren. Zum Mittag hin bereitete sie gemeinsam mit ihren Betreuern das Essen für die Tiere zu und mit der Auszubildene Miriam, ging es dann durch den Zoo um die Tiere zu füttern. „Das gefiel mir besonders gut.“ Sie erzählte, dass sie bei ganzen 17 Erdmännchen im Gehege saß und sie diese mit Mehlwürmern fütterte. „Die Erdmännchen waren sehr zutraulich, man konnte sie wie Haustiere streicheln. Das war ein Erlebnis was mir noch lange in Erinnerung bleiben wird, denn sowas erlebe ich ja nicht alle Tage.“

Das säubern des Paviangeheges fand Chiara ganz im Gegenteil garnicht toll, denn durch den intensiven Geruch wurde ihr übel. Bis heute kann sie sich an den Geruch erinnern, erzählte sie.

„Im großen und ganzen war es eine aufregende Zeit für mich. Ich habe mich super mit den Betreuern und den anderen Praktikanten verstanden und ich würde jeder Zeit wieder ein weiteres Praktikum hier machen wollen. Trotzdem freue ich mich jetzt aber wieder auf die Schulzeit“, so Chiara.
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