Ermittler: Balkon-Sturz war ein Unglück

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Experten der Spurensicherung ermittelten am Donnerstag in einem Mehrfamilienhaus in Alstedde. (Foto: Themenbild / Magalski)
In Alstedde stürzte am Donnerstag eine Frau vom Balkon ihrer Wohnung rund neun Meter in die Tiefe. Zu Hintergründen ermittelte eine Mordkommission, doch am Freitag brachte das Opfer Licht ins Dunkel.

Schauplatz war am Donnerstag eine Wohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Alstedder Straße. Die Frau fiel am Nachmittag vom Balkon in den Garten hinter dem Haus. Rettungskräfte brachten sie mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Kurze Zeit nach dem Sturz war die Ursache unklar, eine Mordkommission begann aus diesem Grund mit den Ermittlungen. Beamte vernahmen noch am Donnerstag den Lebensgefährten der Frau. Der Mann war zum Zeitpunkt des Sturzes ebenfalls in der Wohnung. Mitarbeiter der Kriminaltechnik suchten bis zum Abend nach Spuren. Freitagmorgen konnten Polizisten dann auch mit dem Opfer sprechen und die Befragung brachte ein schnelles Ende der Ermittlungen.

Keine Hinweise auf ein Kampfgeschehen

"Der Sturz war ein Unglücksfall im Haushalt, kein Suizidversuch und auch kein Mordversuch", erklärt Staatsanwältin Sandra Lücke von der Staatsanwaltschaft Dortmund. Der Bericht der Frau decke sich sowohl mit der Aussage des Lebensgefährtens als auch mit der Auswertung der Spuren, sie ergaben keine Hinweise auf ein Kampfgeschehen. Im Krankenhaus wurde die Frau am Morgen operiert, nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat sie schwere Verletzungen, es bestehe aber keine Lebensgefahr.

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