Fliegerbombe in Gahmen entschärft

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Karl-Heinz Clemens mit dem Heckzünder
Zwanzig Minuten dauerte es, dann hatte Karl-Heinz Clemens vom Kampfmittelräumdienst Westfalen-Lippe die britische Fünf-Zentner-Fliegerbombe entschärft.

Wahrscheinlich schlummert sie seit 1943 in der Erde, das ist das Baujahr, sowie es auf dem dem Heckzünder der Bombe noch zu erkennen ist. Die Bombe hatte man im Bereich „Auf der Leibzucht Kreuzung Leezenpatt“ bei Sondierungsarbeiten für die Umgestaltungsmaßnahmen in Gahmen entdeckt. Um 8.30 Uhr hatte man mit der Evakuierung von 100 Bürgern und zwanzig Gewerbebetrieben begonnen, was auch vollkommen reibungslos klappte. Drei Teams des Ordnungsamtes waren zu diesem Zweck im Stadtteil unterwegs. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit Kräften an den Zufahrtsstraßen vor Ort . Auch bei dieser Entschärfung zeigte sich, dass die Zusammenarbeit der Stadt Lünen, der Polizei sowie der Feuerwehr und der Rettungskräfte sehr gut funktioniert. Um 10:04 gab es die Entwarnung. Die Bombe ist entschärft, so die Meldung vom Kampfmittelräumdienst. Gahmen kann wieder zur Normalität wechseln.

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2 Kommentare
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Hans Werner Wagner aus Lünen | 15.05.2013 | 20:04  
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Harald Zschauer aus Lünen | 16.05.2013 | 12:42  
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