Initiative 'Sauber, Lünen!' fordert bessere Infrastruktur und Aufklärung bei erstem Treffen und möchte durch eigene Aktionen zu einem anderen Bewusstsein für Müll und Umwelt beitragen

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Erstes Treffen von 'Sauber, Lünen!' - Quelle: Facebookgruppe

Nachdem sich in letzter Zeit in den bekannten Lüner Facebook-Gruppen die Meldungen über wilde Deponien und achtloses Wegschmeißen von Müll im ganzen Stadtgebiet gehäuft hatten, haben sich seit dem 11. April bereits über 80 Lünerinnen und Lüner in der neuen Facbookgruppe Sauber, Lünen! zusammengetan. Gemeinsam möchte man nach Lösungen für den unachtsamen Umgang mit Müll und effektiven Schutz von Freizeit- und Naturflächen vor Verschmutzung suchen. Am Montag fand das erste Treffen 'offline' statt, um sich kennenzulernen und erste Ideen für den Aufbau eines stadtweiten Netzwerkes zu sammeln.

In angenehmer Atmosphäre wurden nach einer lockeren Vorstellrunde erste Vorschläge und Anregungen gesammelt, um die Situation in Lünen zu verbessern. Dabei sollen Hinweise an die Stadt zur Infrastruktur (sprich: mehr Mülleimer an Schwerpunkten), Zusammenarbeit mit der WBL und den Schulen für eine bessere Aufklärung und eigene Aktionen, die Spaß machen, den Kern der Aktivitäten bilden. Andreas, Gründer der Initiative, sagte, man müsse "zeigen, wie es besser geht". Um zu verhindern, dass "wir einer wilden Deponie nach der anderen hinterher rennen, müssen wir für ein ganz anderes Bewusstsein für Müll und Umwelt bei einigen unserer Mitbürger werben."

Willi, geborener Lüner: "Natur ist wichtig. Da dürfen wir nicht wegkucken."

Für die Umsetzung sucht die Initiative nun noch weitere Unterstützer: lokale Unternehmen und Menschen, die mitmachen möchten. Die genaue Form des Netzwerks, welches die Initiative aufbauen möchte, ist noch unklar und wird auch davon abhängen, wer sich in den nächsten Wochen wie bei Sauber, Lünen! einbringen möchte.

Weitere Stimmen vom Treffen:

Willi, geborener Lüner: "Natur ist wichtig. Da dürfen wir nicht wegkucken."

Gabi, Wahl-Lünerin aus Hamburg: "Mich stört das einfach. Oft gibt es aber auch an den entscheidenden Stellen keinen Abfalleimer."

Christine, aus Eckernförde: "Es wird immer mehr und ich will endlich was tun."

Alexander: "Ich könnte mir vorstellen, dass wir sehr gut mit verschiedenen Stellen der Stadt zusammenarbeiten können."

Für eine Zusammenarbeit mit der Stadt sind bereits erste Fühler ausgestreckt worden. Anfang Mai steht ein Treffen mit Bürgermeister Kleine-Frauns an.

Zum 1. Mai richtet das Team von Sauber, Lünen! noch einen Appell an alle, die draußen in den Mai tanzen: "Ob am Cappenberger See oder anderswo, feiert ordentlich, lasst es krachen, aber sorgt dafür, dass die Plätze nicht völlig verwüstet werden. Sorgt vor. Abfalleimer werden voll sein. Bringt Mülltüten mit zur Party und achtet aufeinander."

Wer sich bei Sauber, Lünen! beteiligen möchte findet weitere Informationen in der Facebookgruppe unter der Internetadresse: https://www.facebook.com/groups/SauberLuenen
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