Kälte friert die Arbeitslosenquote ein

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Die Zahl der freien Stellen ging im Vergleich zum letzten Monat zurück. (Foto: Magalski)
Weniger Arbeitslose im März, gleichzeitig aber weniger freie Stellen. Richtig gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt klingen anders. Immerhin wurde im vergangenen Monat die Marke von über 7.000 Arbeitslosen im Bezirk Lünen wieder unterschritten.

Die Veränderung in der Statistik für den Agenturbezirk Lünen, zu dem ebenfalls Selm gehört, fällt kaum auf. Die Zahl der Arbeitslosen sank lediglich um 0,1 Prozent auf aktuell 6.997 Arbeitslose. Wie im Winterwetter eingefroren bleibt deshalb eine Zahl bestehen: Der Agenturbezirk fällt nach wie vor mit der höchsten Arbeitslosenquote, im März 12,3 Prozent, im Kreis Unna auf. Deutlich besser steht Unna da: Hier sind es nur 7,9 Prozent. Umgerechnet auf den ganzen Kreis liegt die Quote bei 9,9 Prozent. Der Zugang an offenen Stellen hat im März wieder das Niveau aus dem Vorjahr erreicht. 137 Stellen wurden der Agentur für Arbeit gemeldet. Im Vergleich zum Februar, der mit 203 Meldungen einen ungewöhnlichen Boom offener Stellen gebracht hatte, ist das ein ordentliches Minus von rund dreißig Prozent. „Aufgrund der derzeitigen Witterungsverhältnisse hat sich der Arbeitsmarkt in Lünen noch nicht entspannt. Viele Arbeitgeber stehen in den Startlöchern, um entlassene oder neue Mitarbeiter einzustellen", so Barbara Schmidt, Leiterin der Arbeitsagentur-Geschäftsstelle in Lünen. Bewegung am Arbeitsmarkt habe es weiterhin in den Bereichen Lager und Logistik, Büro, Verkauf sowie in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik gegeben.

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