Lüner sucht Zeugen nach Roller-Unglück

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Michael Bäsche-Koch trägt im Moment einen Fixateur am rechten Bein. (Foto: Magalski)
Michael Bäsche-Koch sah das Auto, dann prallte der Roller des Lüners in die Seite des Wagens. Der Heimweg endete mit einem schweren Unfall. Michael Bäsche-Koch liegt im Krankenhaus und sucht Zeugen.

Die Bebelstraße am Donnerstagabend vor einer Woche: Michael Bäsche-Koch fährt mit seinem Motorroller Richtung Innenstadt, er will nach Hause in die Karlstraße in Gahmen. "In Höhe Triftenteich zog ein Autofahrer plötzlich auf die Bebelstraße, ich konnte nicht mehr ausweichen und prallte in das Auto - als ich die Augen wieder aufgemacht habe, lag ich auf der Fahrbahn", berichtet der Lüner. Rettungswagen und Notarzt sind nach kurzer Zeit vor Ort. Minuten dauerte es, dann ist der Schwerverletzte schon auf dem Weg in die Notaufnahme. Michael Bäsche-Koch lobt die schnelle Reaktion der Retter. Im Marien-Hospital stellen die Ärzte dann die Diagnose. Der Schienbeinkopf ist zertrümmert, in einer ersten Operation stabilisierten die Chirurgen am Dienstag das Bein mit einem Fixateur. "Weitere Operationen werden folgen, um Platten ins Bein zu setzen und nach etwa eineinhalb Jahren wieder zu entfernen. Die Ärzte gehen davon aus, dass ich in Zukunft ein neues Kniegelenk brauche", berichtet Michael Bäsche-Koch. Der Job als Elektroinstallateur liegt mit diesen Aussichten auf unbestimmte Zeit auf Eis. Die Polizei nahm den Unfall auf, der Unfallgegner steht fest, bisher gibt es aber laut Bäsche-Koch nur einen Zeugen. Das Unfallopfer sucht aus diesem Grund nun weitere Zeugen, schließlich geht es für den Lüner um nicht weniger als seine Zukunft.

Thema "Unfall" im Lokalkompass:
> Unfall endet für Rollerfahrer im Krankenhaus
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