Lünopoli: Stadt diskutiert das Thema Alter

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Im Rathaus gibt es noch einmal Gespräche zum Alter bei Lünopoli. (Foto: Magalski)
Lünopoli hat viele Fans, doch gerade weil die Ferienstadt für Kinder so beliebt ist, gibt es nun Ärger und Diskussionen. Hintergrund ist eine Änderung bei der Altersgrenze für die Teilnehmer.

Kinder von sieben bis zwölf Jahren durften noch bei der letzten Auflage von Lünopoli vor zwei Jahren als "Bewohner" in die Ferienstadt ziehen, doch für dieses Jahr gilt laut den Informationen zur Anmeldung ein Alter von sieben bis elf Jahren. Eltern von Kindern, die nach dieser neuen Regelung nicht mehr an der Ferienstadt teilnehmen dürfen, meldeten sich beim Lüner Anzeiger. Ihre Kinder seien sehr enttäuscht, denn vor zwei Jahren sei noch nicht die Rede davon gewesen, am Alter etwas zu ändern, so die Eltern. Unsere Redaktion bat die Stadt Lünen um eine Stellungnahme zum Thema. "Der Bürgermeister nimmt die Einwände der Eltern wegen der vorgesehenen Altersbeschränkung, die für die Ferienveranstaltung Lünopoli 2017 angedacht sind, ernst", so Frank Knoll, Pressesprecher der Stadt Lünen.

Bürgermeister: Vorschlag liegt auf Eis

Jürgen Kleine-Frauns werde mit der Fachabteilung die Hintergründe, die zu diesem Vorschlag geführt haben, erörtern und entscheidet gemeinsam mit dem Verwaltungsvorstand. Termin dafür ist die Sitzung der Verwaltungsspitze am kommenden Dienstag. „Der Vorschlag, Kinder von lediglich sieben bis elf Jahren zum Mitmachen einzuladen, ist bis zu dieser Entscheidung auf Eis gelegt“, so Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns. Anmeldestart für Lünopoli ist erst am 20. Februar.

Thema "Lünopoli" im Lokalkompass:
> Kinder haben Spaß in Lünopoli
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