Mann nach Streit nicht mehr in Lebensgefahr

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Die Polizei war nach der Tat am Sonntag im Großeinsatz. (Foto: Magalski)
Ein Streit endete am Sonntag in Lünen schlimm: Ein Mann musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, er schwebte nach der Tat in Lebensgefahr. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest.

Was am Sonntagmorgen in der Wohnung an der Straße Waldhöhe im Stadtteil Alstedde passierte, musste eine Mordkommission klären, die unmittelbar nach der Tat für die Ermittlungen eingesetzt wurde: Hintergrund der eskalierten Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, 19 und 32 Jahre alt, soll demnach ein verbaler Streit aus der Nacht zuvor gewesen sein. In der Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei vom Montagnachmittag ist von einem "nichtigen Anlass" die Rede. Das Resultat: Ein Rettungswagen musste das Opfer (32) nach dem Angriff in ein Krankenhaus bringen, mittlerweile besteht keine Lebensgefahr mehr. Der Tatverdächtige (19), den die Polizei kurze Zeit nach der Tat am Heikenberg festnehmen konnte, hat gestanden. Er wurde am Montag dem zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dortmund vorgeführt, der antragsgemäß Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erließ. Angaben zur Tatwaffe machten Polizei und Staatsanwaltschaft bislang nicht. Zeugen am Einsatzort berichteten, dass es sich dabei um ein größeres Messer gehandelt haben soll. Beamte suchten am Sonntag noch längere Zeit in Hecken und Gärten nach der Tatwaffe.

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