Nackter springt zum Schwimmen in die Lippe

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Im Juni letzten Jahres ertrank beim Schwimmen in der Lippe ein junger Mann. (Foto: Magalski / Archiv)
Sonnenschein und blauer Himmel - bei diesem "Badewetter" kam ein Mann aus Lünen am Dienstag auf eine ganz schlechte Idee. Nackt sprang er in die Lippe und sorgte für einen Großeinsatz in der Innenstadt.

Ohne Kleidung ging der 28-Jährige erst ein Stück am Ufer entlang und sprang dann an der Salford-Brücke an der Graf-Adolf-Straße in die kalte Lippe. Im Wasser schwamm der Mann ein paar Runden. Zeugen der verrückten Aktion wählten den Notruf und so eilten nicht nur Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst an die Lippe, auch der Rettungshubschrauber schwebte über dem Fluss. Der Lüner hatte da das Wasser aber schon wieder verlassen und saß nackt auf einer Bank am Ufer. Polizisten erzählte der Mann später, dass ihm nach dem Konsum von Drogen warm geworden sei, zur Abkühlung ging er deshalb in die Lippe. Im Rettungswagen kam er zur Untersuchung ins Krankenhaus. Der Mann hatte großes Glück, denn schwimmen in der Lippe ist nicht ungefährlich: Strömungen im Fluss brachten in der Vergangenheit immer wieder Schwimmer in Not, zuletzt ertrank im Sommer des letzten Jahres ein junger Lüner. Vom Einsatz an der Lippe ging es für die Feuerwehr sofort weiter - in einer Wohnung an der Löwen-Köster-Straße piepte ein Rauchmelder. Vor Ort stellte sich das aber als Fehlalarm heraus, es gab kein Feuer.

Thema "Lippe" im Lokalkompass:
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