Papierkrieg an der Grenze zu Russland

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Die Grenze zu Russland wurde ohne die nötigen Papiere zum Hinderniss. (Foto: Magalski)
Probleme an der russischen Grenze! Es war eine kurze Nachricht, die Lothar Baltrusch am Morgen an seine Unterstützer in Deutschland schickte. Der Grund blieb über Stunden ein Rätsel, dann war klar: Bürokratie - nicht allein eine Disziplin der Deutschen.

Sonne und ein Tee, der letzte Tag in Lettland - so jedenfalls war der Plan - fing gut an. Die Reise Richtung Grenze brachte neben Regenwetter erste Probleme. Ein Stück Papier bremste die Tour Richtung Vietnam zum Patenkind, den "Way to Huyen", unsanft aus. Einfach so, weil es eben fehlte. Die internationale Zulassung für die Maschine von Touratech war schon den Zöllnern bei der Ausreise aus Lettland nicht genug. Eigentlich. Nach Diskussionen hatte Zollchef Arthur aber Mitleid und wollte den Reisenden nicht länger im Weg stehen. Er gab Lothar und seinem Begleiter Andreas Hülsmann allerdings gleich einen Tipp mit den auf die weitere Reise zur russischen Grenze: Die Kollegen in Russland würden die Einreise ohne das Dokument nicht akzeptieren.

Paketdienst muss die Rettung bringen

Den Tee vom Morgen können die Lothar und Andreas nun gut gebrauchen. Heißt das Sprichwort doch: Abwarten und Tee trinken. Das wichtige Papier wurde nach einem Telefongespräch mit Touratech schon auf die Reise geschickt, soll bald mit dem Paketdienst im kleinen Hotel in Lettland ankommen, in dem die Abenteurer wieder abgestiegen sind. Das Dokument soll die strengen russischen Zöllner besänftigen - damit die Reise zu Huyen nach zwei Tagen Zwangspause wieder Fahrt aufnehmen kann.

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