Polizei jagt mit Hubschrauber zwei Männer

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Ein Hubschrauber fahndete in der Nacht nach zwei Verdächtigen. (Foto: Magalski)
Katz und Maus spielten zwei Männer in der Nacht mit Zivilfahndern der Polizei. Den Sieg in diesem Spiel sicherten sich am Ende die Ermittler mit technischer Überlegenheit.

Zivilfahnder bemerkten auf der Münsterstraße gegen zwei Uhr zwei Männer auf Fahrrädern, beide "Bekannte" der Polizei. Das Duo weckte mit seinem Verhalten gleich den Spürsinn der Ermittler, denn offenbar versteckten sich die Radler vor den Beamten. In Höhe des Verkehrsübungsplatzes an der Westfaliastraße entdeckten die beiden Zivilbeamten kurze Zeit später einen aufgebrochenen Kleintransporter. Im Innenraum brannte Licht, von den Tätern fehlte aber jede Spur. Die Polizisten untersuchten noch das Fahrzeug, da hörten sie verdächtige Geräusche aus einem Gebüsch und leuchteten mit den Taschenlampen in diese Richtung. Im Rampenlicht ergriffen die beiden Verdächtigen auf ihren Fahrrädern die Flucht über den Verkehrsübungsplatz. Fahrräder hatten die Zivilfahnder für die Verfolgung zwar nicht zur Hand, dafür aber Unterstützung aus der Luft. Das Hubschrauber-Team der "Hummel" entdeckte einen der Verdächtigen in einem dornigen Busch im Graben. Seine Festnahme hatte der Radfahrer wohl durch einen Sturz selbst vorbereitet, denn er verfing sich dabei in den Dornen. Der Mann ohne festen Wohnsitz kam ins Polizeigewahrsam. Seinem Komplizen, einem fünfzig Jahre alten Mann aus Bergkamen, gelang zunächst die Flucht. Die Festnahme ist aber wohl nur eine Frage der Zeit.

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