Polizei stellt Tatverdächtigen nach Schüssen

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Kriminaltechniker der Polizei Dortmund begannen noch in der Nacht mit der Arbeit. (Foto: Magalski)
Schüsse fielen am Abend auf ein Auto im Gewerbegebiet an der Zechenstraße in Brambauer. Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot am Boden und aus der Luft nach den Tätern. Freitagmorgen meldeten die Ermittler dann einen Erfolg.

Tatort war die Wilfried-Diekmann-Straße, eine Sackgasse zwischen Zechenstraße und Elsa-Brandström-Straße. Nach Berichten von Zeugen schossen Unbekannte mehrere Male auf ein Auto. Vom Wurf mit einem Schlagstock auf das Fahrzeug war außerdem die Rede - für diese Aussage gibt es bisher keine offizielle Bestätigung von Seiten der Polizei, allerdings stützt eine frische Beule in Höhe des Hinterreifens diese Information. Streifenwagen und Zivilfahrzeuge fahndeten nach der Tat mit Hochdruck am Boden, ein Hubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft. Experten sicherten bis spät in die Nacht Spuren auf der abgeriegelten Straße, fanden dabei mehrere Patronenhülsen aus einer Schreckschusswaffe auf der Fahrbahn. Eine Mordkommission begann mit der Arbeit.

Autofahrer wohl Opfer einer Verwechslung

Ermittlungen der Polizei führte schnell zu einem Ergebnis. Tatverdächtiger ist laut Polizei ein neunzehn Jahre alter Lüner. Der Verdacht des versuchten Tötungsdeliktes steht nach aktuellen Ermittlungen zwar nicht mehr im Raum, der Verdächtige ist aber nicht aus dem Schneider. Delikte wie Verstoß gegen das Waffengesetz, Sachbeschädigung oder Bedrohung sind weiter Gegenstand der Ermittlungen. Hintergrund der Tat sind nach Angaben der Polizei vermutlich private Streitigkeiten. Der Fahrer des Wagens, achtzehn Jahre alt und aus Lünen, war offenbar das Opfer eines Verwechslung und überstand den Vorfall ohne Verletzungen.

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