Polizei sucht Helfer nach tödlichem Unfall

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Hubschrauber brachten die Schwerverletzten in Kliniken, eine junge Frau starb trotz aller Bemühungen. (Foto: Magalski)
Ersthelfer kümmerten sich nach dem schlimmen Frontal-Unfall von Sonntag auf der Münsterstraße um die Schwerverletzten - nun sucht die Polizei nach den Rettern. Die Beamten wollen den Unbekannten danken und bieten Hilfe an im Umgang mit den Bildern im Kopf.

Ein Mercedes und ein Peugeot kollidierten am Maifeiertag im Gegenverkehr, der Unfall forderte vier Schwerverletzte. Eine Frau aus Dortmund starb später im Krankenhaus. "Im Zuge der aufwendigen Unfallaufnahme ging der Personalienaustausch mit den Ersthelfern unter und so liegen der Polizei zu ihnen keine Daten vor", erklärt die Pressestelle der Polizei Dortmund und hofft nun auf Hinweise. Zwei Radfahrerinnen versorgten die Verletzten noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte und ein Polizist, der nicht im Dienst war, regelte den Verkehr. "Neben der Kontaktaufnahme geht es auch darum, diesen Ersthelfern Betreuung anzubieten" so die Polizei. Der Polizist, der in der Nähe der Unfallstelle wohnt und seine Frau, eine Krankenschwester, haben sich mittlerweile bei der Polizei gemeldet, noch keine Informationen gibt es aber zu den beiden Frauen mit Rad. Die Radfahrerinnen können sich zu den Geschäftszeiten unter Telefon Tel. 0231 / 132 41 78 bei Rüdiger Siegel, dem Opferschutzbeauftragten der Polizei Dortmund melden oder rund um die Uhr unter Telefon 0231 / 132 31 21 bei der Polizeiwache in Lünen.

Thema "Unfall" im Lokalkompass:
> Unfall fordert Tote und Schwerverletzte
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