Polizei sucht Zeugen nach Körperverletzung

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Zwei Einsätze auf einen Streich, so etwas erlebt die Polizei nicht alle Tage. (Foto: Archiv / Magalski)
Raub, gefährliche Körperverletzungen und sogar ein Schuss aus einer Schreckschuss-Pistole - die Ermittler der Polizei sammelten am Sonntag in Lünen regelrecht Straftaten. Zwei Einsätze im Abstand von nur wenigen Metern forderten die Beamten auf der Münsterstraße.

"Die Kollegen waren am Sonntag zu einem Raub gerufen worden", berichtet Gunnar Wortmann, Pressesprecher der Polizei in Dortmund im Gespräch mit dem Lüner Anzeiger. Nach Ermittlungen der Beamten gab es auf der Münsterstraße in Höhe der Straße "Im Rechten Eck" zunächst einen Raubversuch. Der Verdächtige, ein junger Mann aus dem Kreis Heinsberg, habe Geld von seinem Opfer gefordert, es geschlagen und am Ende fiel gar ein Schuss aus der Schreckschusspistole. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen. Polizisten fassten den Verdächtigen. Der Einsatz nach dem mutmaßlichen Raub-Versuch war noch in vollem Gange, da kam es auf der anderen Straßenseite zu einer Auseinandersetzung samt Körperverletzung. Polizeisprecher Wortmann: "Der Täter trat das Opfer mit dem Fuß." Vom Raub rannten die Polizisten über die Straße, doch dem Verdächtigen gelang in diesem Fall die Flucht. Laut Beschreibung der Zeugen sei der Mann etwa zwanzig bis dreißig Jahre alt, hat eine schlanke Figur, kurze schwarze Haare, trug komplett schwarze Kleidung und sei ein südländischer Typ. Nach Ermittlungen gibt es wohl keinen Zusammenhang zwischen den Fällen. Hinweise unter der Telefonnummer 0231 / 132 74 41 an die Kriminalpolizei in Dortmund.

Thema "Raub" im Lokalkompass:
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