Schüler nach Unglück außer Lebensgefahr

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Die Polizei habe immer ein Auge auf den Verkehr, vor allem auch an Zebrastreifen, so eine Sprecherin der Polizei Dortmund. (Foto: Magalski)
Auto erfasst Kind auf Zebrastreifen - die Meldung über einen schlimmen Unfall auf der Alstedder Straße bewegte am Dienstag viele Lüner. Mittwoch gab es nun gute Nachrichten aus dem Krankenhaus: Der Schüler schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

"Das Kind befindet sich laut den Ärzten auf dem Wege der Besserung", so eine Sprecherin der Polizei in Dortmund. Rückblick: Der Schüler fuhr am Dienstagmorgen mit seinem Fahrrad auf dem Radweg neben der Alstedder Straße, wollte wohl am Zebrastreifen in Höhe Coldinne Stift die Straße überqueren - dabei erfasste ein Auto den Jungen und schleuderte ihn mit schwersten Verletzungen auf die Fahrbahn. Dienstag bestand nach Angaben der Polizei Lebensgefahr für das Kind, doch bis Mittwoch besserte sich der Zustand. Der Unfall entfachte in Lünen Diskussionen zur Sicherheit an Zebrastreifen. Ob Geschwindigkeit des Autofahrers eine Rolle spielte, dazu gibt es im Moment zwar keine Informationen, unabhängig vom aktuellen Unglück berichten Anwohner aber von brenzligen Situationen am Zebrastreifen. "Viele Autofahrer fahren sehr schnell, manche Autos müssen Vollbremsungen am Zebrastreifen machen, ein Unfall war hier absehbar", schildert ein Anwohner der Alstedder Straße in der Redaktion des Lüner Anzeigers.

Autofahrern droht unter Umständen ein Strafverfahren

Die Polizei sagt, ebenfalls unabhängig vom aktuellen Unfall, folgendes zum Thema: "Autofahrer sollten sich die Zeit nehmen und am Zebrastreifen vernünftig halten, so lernen es auch die Kinder." Zebrastreifen seien ohne Vorsicht von beiden Seiten aber keine Garantie für ein sicheres Überqueren der Straße. Polizisten, darunter auch die Bezirksbeamten, hätten immer ein besonderes Auge auf das richtige Verhalten Zebrastreifen. Verkehrsteilnehmern, die Fußgänger oder auch Radfahrer, die ihr Fahrrad schieben, an einem solchen Überweg nicht über die Straße lassen, droht unter Umständen sogar ein Strafverfahren.

Stadt prüft Bürgerantrag zur Alstedder Straße

Thema ist der Unfall auch bei der Stadtverwaltung. "Die Stadt Lünen hat den Unfallbericht bei der Polizei angefordert und die Fachabteilung prüft nun gemeinsam mit der Polizei die Situation vor Ort", so Stadtsprecherin Simone Kötter. Ein Bürgerantrag zur Einrichtung einer Tempo-30-Zone auf der Alstedder Straße sei ebenfalls in der Verwaltung in Bearbeitung und in der Prüfung, zu diesem Zweck gebe es in diesem Jahr noch Verkehrszählungen und Messungen der Geschwindigkeit.

Thema "Unfall" im Lokalkompass:
> Unfall: Kind schwebt in Lebensgefahr
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