St.-Marien-Quilter haben Herz am rechten Fleck

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Die St.-Marien-Quilter Dina Offen, Claudia von Papen, Annette Rehfeuter, Christiane Krämer und Bea Galler (von links) mit Herzkissen und dem Lünen-L. (Foto: Galler)

Wer hat das Herz am rechten Fleck? Die St.-Marien-Quilter natürlich! Am Samstag, 13. Juni, 10 bis 16 Uhr, veranstalten sie wieder ihren Herzkissen-Nähtag.

Im Pfarrzentrum der St. Marien-Gemeinde, St.-Marien-Kirchplatz 7, ist jede helfende Hand erwünscht. Die einzelnen Schritte umfassen den Zuschnitt, das Nähen mit der Nähmaschine, das Bügeln und Stopfen sowie das Schließen der letzten Naht von Hand. Da ist für jeden etwas dabei.

„Wir nähen diese besonderen Herzkissen mit extra langen ‚Ohren‘ für Brustkrebspatientinnen und -patienten des Brustzentrums im St.-Marien-Hospital“, sagt Bea Galler, in deren bewährten Händen die Organisatorin des alle zwei Jahre stattfindenden Nähtages liegt.

Der Schnitt dieser Herzkissen wurde von der dänischen Krankenschwester Nancy Friis-Jensen in Amerika entdeckt und 2006 mit nach Europa gebracht. Das weiche Kissen ist speziell auf die Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmt. Es wird unter dem Arm getragen und lindert so Narbenschmerzen und Lymphschwellungen oder Druck.

Und auch der emotionale Aspekt ist wichtig: Es geht ein Herz von Herz zu Herz und soll so auch ein wenig Trost und Kraft von Mensch zu Mensch spenden. 

Die Kissen werden ehrenamtlich und aus gespendeten Materialien gefertigt. Wer mitmachen und/oder Sach- oder Geldspenden abgeben möchte, meldet sich einfach bei Bea Galler, Telefon 02306 / 74 14 10, oder im Pfarrbüro der St.-Marien-Gemeinde bei Christiane Krämer, Telefon 02306 / 50 003.
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