Was lange währt wird endlich gut

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Nach langer Umbauzeit wurde der Bahnhof Preußen heute offiziell eröffnet.
Arno Feller, stellvertretender Bürgermeister Lünens, hielt die Rede zu der Neueröffnung des Bahnhofes, zu dem er eine, wie er sagte „emotionale Bindung“ hat. Schon als Schüler und Wehrdienstleistender hat er den Bahnhof oft genutzt. Über Jahrzehnte hinweg konnte Arno Feller auch den Verfall des Bahnhofs zu einem „Urinal mit Gleisanschluß“ beobachten. Aber jetzt, nach umfangreichen Umbaumaßnahmen, die ca. 3 Millionen Euro an Kosten versucht haben, strahlt der Preußenbahnhof fast wieder, wie in alten Zeiten, nur wesentlich moderner. Der barrierefreie Bahnhof ist jetzt im Zugangsbereich durch die Umbaumaßnahmen hell und licht geworden. Allerdings wurde der Fahrstuhl in der Nacht vor der Eröffnung wieder einmal mehr von irgendwelchen Vandalen so beschädigt, dass er ausser Betrieb genommen werden musste. Das kommt am Preußenbahnhof leider sehr oft vor, wie von anwesenden Reisenden zu vernehmen war. Man hofft jetzt ,dass sich diese Situation alleine schon durch die von dem Architekten Robert Weiss geschaffene offene und lichte Gestaltung des Durchgangs bessern wird. Der Durchgang ist jetzt kein dunkler „Angstraum“ mehr. Auch durch die Bäckerei Kanne, mit der es eine gute Kooperation gibt, verspricht man sich eine verbesserte soziale Kontrolle des Objekts Preußenbahnhof und so weniger Vandalismusschäden.
Auf eine Videoüberwachung musste man leider aus Kostengründen verzichten, ob diese Rechnung mit dem spitzen Bleistift aufgeht, darf jedoch bezweifelt werden.
Ein weiteres Projekt, welches sich positiv auf die Entwicklung des Preußenbahnhofs auswirken könnte, ist die angestrebte Wiedereröffnung der Personenunterführung zur Bebelstraße und eine weitere Park + Ride Station.
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