Wochenmarkt-Umzug - das sagen die Händler

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Bauarbeiter sind am Markt im Einsatz, die Händler des Wochenmarktes zogen deshalb in die Fußgängerzone. (Foto: Magalski)
Bauarbeiter haben am Marktplatz das Sagen, der Wochenmarkt zieht für die Zeit der Arbeiten rund um das alte Hertie-Haus in die Fußgängerzone. Der Lüner Anzeiger sprach mit Markthändlern über die ersten zwei Wochen am neuen Platz auf Zeit.

Vom Christinentor bis zur Lippebrücke ziehen sich während der Umgestaltung des Marktplatzes die Wochenmarkt-Stände, offenbar gab es bisher keine größeren Probleme. "Der Marktplatz steht für uns Händler ohne Frage an erster Stelle, denn wir als Wochenmarkt sind eine Einheit und gerade für ältere Menschen sind die Wege nun natürlich zum Teil weiter", sagt Thomas Fränzer, Sprecher der Marktbeschicker. Die Fußgängerzone sei für die Zeit der Bauarbeiten am Markt die beste Alternative. Fränzer, der Obst und Gemüse verkauft, verzeichnet an seinem Stand seit dem Umzug vor die Stadtkirche etwa dreißig Prozent weniger Stammkunden, dafür komme mehr Laufkundschaft. "Die Zahl der Stammkunden wird sich in den nächsten Wochen aber wieder auf Normalmaß einpendeln", glaubt Fränzer. Im Umsatz zeige sich der Rückgang mit einem Minus von etwa zehn Prozent, bemerkbar machen sich aber auch die Sommerferien. Gespräche mit den Kollegen zeigten aber eine unter dem Strich positive Stimmung.

"Standort viel schöner als auf dem Markt"

Die Firma Monika Kröger Fleisch und Geflügel steht in direkter Nachbarschaft am alten Markt. "Der Standort hier ist besser als unser Platz zuletzt auf dem Marktplatz", erklärt Horst Kröger. Der Verkaufswagen musste da schon einmal der Baustelle weichen und kam ans andere Ende des Platzes, Sein Fazit: Stammkunden seien nach einem schlechten Start in der ersten Woche wieder auf einem normalen Niveau, dazu komme mehr Laufkundschaft. Lob für den Umzug auf Zeit kommt auch von Heike Lehr von der Gärtnerei Fleer: "Der Standort ist viel schöner als auf dem Marktplatz, von unseren Kunden gab es bisher keine negativen Rückmeldungen, zudem kommt mehr Laufkundschaft." Fischhändler Helmut Rothner sieht das ähnlich, der Umzug werde von den Kunden gut angenommen, der Standort an der Stadtkirche sei zudem schöner als auf dem Markt.

Freitag folgen die Tageshändler

Reste des Wochenmarktes waren am Dienstag noch die Stände, die nicht zum festen Stamm der Markthändler gehören, doch auch für sie geht es in Kürze in Richtung Fußgängerzone. "Freitag ziehen die Tageshändler in den Berich des alten Kinos, also den südlichen Eingangsbereich der Langen Straße am Christinentor", berichtet Frank Knoll von der Stadt Lünen auf Anfrage des Lüner Anzeigers.

Thema "Wochenmarkt" im Lokalkompass:
> Wochenmarkt zieht in die Fußgängerzone
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