Erinnerungen nach dem 25 Jahren nach dem Mauerfall

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Das Brandenburger Tor - Nicht nur ein Symbol der Freiheit. Denn hier verließ die Grenze zwischen Ost und West.
Lünen: Brambauer |

Sowie 24 Jahre alte Zeitungen die Zeitzeugen der Wiedervereinigung Deutschlands sind

Vor 25 Jahren fiel die Mauer in Berlin. Am 9.November 1989 war ich gerade mal 4 Jahre alt und wuchs in Lünen, also im Westen, auf. Hauchdünn erinnere ich mich daran wie ich als junger Bub vorm Fernseher saß und die Maueröffnung mitbekam.Meine Eltern waren völlig überrascht und dem Tränen gerührt als Sie diese Bilder sahen. Schließlich hatten sie noch mitbekommen gehabt wie 1961 die Mauer gebaut wurde. Mein Vater war zwischendurch damals Beruflich in Berlin mal tätig, hatte er mir mal erzählt. Er hat auch noch das geteilte Berlin in Erinnerung. Jahre später, wo ich älter war Begriff ich, was die Maueröffnung für eine Historische Bedeutung hatte.
Ich war 2007 während eines Seminares in Berin und sehe diese Stadt als ein Symbol eines geeinten Deutschland und Europas. Es gibt kaum noch was, was an eine einst geteilte Stadt erinnert. Nur noch Reste einer Mauer die einst die Grenze zwischen Ost und West durchzog und einen ganzen Staat abriegelte, der sich fürchtete sein Volk zu verlieren. Während einer Führung sind wir da entlang gegangen wo einst die Mauer stand. Ich erinnere mich an einen Punkt wo die Menschenrechte in Glas ausgestellt
werden in der nähe des Reichstags. Eine Bedeutung für unsere Demokratie die im gegensatz zur DDR stand. Ich bin froh darüber in Westen aufgewachsen zu sein und den Mauerfall mitbekommen zu haben. Meine Familie wurde nicht wie hunderte anderer Familien während des Mauerbaus Auseinandergerissen. für unsere junge Generation ist das teilweise nichts mehr als ein stück
Geschichte. Sie sind in einen geeinten und friedlichen Deutschland aufgewachsen. Ich zum großen teil auch. Aber man sollte immer daran Denken das diese Freiheit die wir heute haben nicht einfach so selbstverständnis ist. Sondern der Verdienst eines Volkes ist, das friedlich für den Frieden und
der Freiheit Demonstriert hatte. Nämlich unser Volk. Lünen kann man mit der Person Willy Brandts verbinden. Denn 1960 war er als Regierender Bürgermeister von Berlin bei der Einweihung des Lüner Rathauses zu Gast in Lünen. Er erlebte die Teilung hautnah mit und musste machtlos den
Mauerbau 1961 mit ansehen. Keiner konnte ohne Todesangst mehr flüchten aus der DDR. Familien wurden plötzlich für mehr als drei Jahrzehnte getrennt. Erst mit jenen historischen Ereignissen wie die Herbstrevolution, den Mauerfall und den Verhandlungen zwischen den Vier Mächten, Bundeskanzler Helmut Kohl und Michail Gorbatschow kam es am 3.Oktober 1990 zur Deutschen Einheit. Es war eines der glücklichsten Momente der deutschen Geschichte von dem die folgenden erhaltenen Zeitungen von jenem Tag zeugen.

Die Bilder stammen alle von mir.
Vielen Dank an meinen Vater der mir diese Historischen Zeitungen überlassen hatte.
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4 Kommentare
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Gisela Weining aus Mülheim an der Ruhr | 10.11.2014 | 13:47  
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Peter Eisold aus Lünen | 10.11.2014 | 19:05  
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Björn Stankewitz aus Lünen | 11.11.2014 | 00:37  
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Bernfried Obst aus Herne | 12.11.2014 | 20:45  
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