Fußgängerbrücke erhalten

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"Ersatzloser Abriss der Brücke ist inakzeptabel", sagt GFL-Fraktionsvorsitzender Johannes Hofnagel.

Lünen. Am heutigen Mittwoch (1. März) haben Geschwister-Scholl-Schüler für den Erhalt der Fußgängerbrücke über die Kurt-Schumacher-Straße in Lünen demonstriert. Aus gutem Grund, findet GFL-Fraktionsvorsitzender Johannes Hofnagel, der die Aktion begrüßt.

"Wir brauchen diese Brücke über die Kurt-Schmacher-Straße. Sie ist eine wichtige Verbindung insbesondere für unsere Schülerinnen und Schüler, die in der Rundturnhalle zum Schulsport gehen müssen. Dies betrifft alle Schulklassen der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Fällt die Brücke ersatzlos weg müssen die Schüler rund 40 Minuten für Hin- und Rückweg für den Sportunterricht aufwenden. Von 90 Minuten für den Sportunterricht bleiben gerade einmal rund 50 Minuten für den Sport inklusive Umziehen.

Die heutige Demo unterstreicht unsere Position: Bevor jetzt irgendwelche fatalen Entscheidungen getroffen werden, sollten wir zunächst einen unabhängigen Gutachter einschalten. Der soll sagen, ob das Bauwerk sanierungsfähig ist und zu welchem Preis. Falls die Brücke nicht zu retten sein sollte, müsste eine andere Lösung her. Eine Ampelanlage kommt für uns nicht in Frage, da dadurch der Verkehr noch mehr beeinträchtigt wird. Entweder müsste dann eine neue Brücke gebaut werden oder eine Straßenunterführung für Fußgänger. Für beide Varianten sollte die Stadtverwaltung schon jetzt Fördermöglichkeiten prüfen, damit wir keine Zeit verlieren. Der ersatzlose Abriss der Brücke ist inakzeptabel."
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