GFL und Klinikum Brambauer wollen kritische Parksituation für Anwohner entspannen

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Brambauer. Die kritische Parksituation rund um das Klinikum Brambauer hat mehrere Ursachen. Um die Lage für die Anwohner zu entspannen, will die GFL-Ratsfraktion jetzt an mehreren Strängen ziehen. Ein konstruktives Gespräch mit der Klinik-Leitung lässt die Ratsvertreter und den Sachkundigen Bürger der GFL in Brambauer, Andreas Dahlke, mittelfristig auf eine gute Lösung hoffen, hieß es jetzt bei einem Ortstermin.



„Der Parksuchverkehr in den Nebenstraßen der Klinik entsteht nicht allein durch das Krankenhaus“, sagte Dahlke. „Auch die Mitarbeiter und Patienten der Arztpraxen, das Personal der Realschule, Besucher der Kirche und zahlreiche Berufspendler stellen die Straßen zu.“ Sie alle wollen nicht die 1,50 Euro pro angefangene Stunde bzw. sieben Euro pro Tag am Klinikum zahlen. Die Folge: Viele kostenpflichtige Plätze bleiben tagsüber leer – dafür sind die Nebenstraßen dicht. Das ärgert die Anwohner. Ratsherr Otto Korte sieht mit Sorge in die Zukunft: „Wenn die Klinik mit dem Bau des geplanten Lungen-Trakts beginnt, entfallen sogar noch kostenfreie Plätze. Dann wird es für die Anwohner richtig kritisch.“

Aus diesem Grund begrüßten die GFL-Politiker die Absicht der Klinik-Leitung, den Lehrern der Realschule ein Dauerparkangebot auf dem Klinikparkplatz zu machen. Weil das allerdings kostenpflichtig wäre, sei der Erfolg unsicher. Schon deshalb reicht der GFL diese Initiative nicht. Sie drängt auf ein Bündel von Maßnahmen. „Die offiziellen Parkplätze müssen deutlicher ausgeschildert und deren Zufahrten besser zugänglich sein, um Rangiermanöver mit Rückstaus zu vermeiden“, so Ratsherr Otto Korte. Dahlke ergänzte: „Auch die Gebührenstruktur der Klinik-Parkplätze schreckt viele Autofahrer ab. Die erste Stunde sollte kostenfrei sein. Danach wäre ein Euro je Stunde akzeptabel. Per Saldo könnte die Klinik dieselbe Summe einnehmen, weil sich mehr Autofahrer auf dieses Angebot einlassen würden.“ Deshalb wollen die GFL-Politiker nochmal mit der Klinik-Leitung reden.
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