GFL vergibt Jugendpreis an die Realschul-AG „Soziale Verantwortung“ Sonderpreis für den jungen Trompeter Nico Wellers

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Höhepunkt des Festakts, die Jugendpreisvergabe: v.l.n.r.: Dr. Ulrich Böhmer (1. Stv. GFL-Vorsitzender), Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, die Preisträger der AG „Soziale Verantwortung“ (Realschule Altlünen), Prof. Dr. Johannes Hofnagel (GFL-Vorsitzender)
 
Bei der Vergabe des Sonderpreises für besondere Leistungen: v.l.n.r. Dr. Ulrich Böhmer (1. Stv. GFL-Vorsitzender), Preisträger Nico Wellers, Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns und Prof. Dr. Johannes Hofnagel (GFL-Vorsitzender)
Die Realschülerinnen und –schüler sind mit viel Phantasie und Liebe in Kitas und Seniorenein-richtungen, besuchen Kinder im Krankenhaus sowie alte Menschen im Seniorenheim und bieten bald auch Flüchtlingskindern in der Viktoriaschule Spielnachmittage und Deutschunterricht an. Die jungen Leute der Arbeitsgemeinschaft „Soziale Verantwortung“ (AG) der Realschule Altlü-nen bereichern mit ihrem Engagement das Leben anderer Menschen. Darum hat ihnen die Wählergemeinschaft Gemeinsam Für Lünen (GFL) den erstmals gestifteten Jugendpreis verlie-hen, der mit 500 € dotiert ist. Den Sonderpreis für besondere Leistungen erhielt der begabte und vielfach ausgezeichnete Trompeter Nico Wellers, der sich über 200 € Preisgeld freuen kann.

Vor der Laudatio durch Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns hatte der GFL-Vorsitzende Johan-nes Hofnagel In einem kleinen Festakt in der GFL-Geschäftsstelle die Auslobung des Preises damit begründet, dass bei den vielen Auszeichnungen in Lünen das gesellschaftliche Engage-ment junger Menschen zu wenig gewürdigt worden sei. „Die Jugend steht für die Zukunft“, sagte Hofnagel. Die Jury habe unter den rund zehn Bewerbungen eine weise Entscheidung getroffen und das soziale Handeln der AG als herausragend bewertet. Darüber hinaus habe die GFL die kulturelle Leistung von Nico Wellers würdigen wollen und den Sonderpreis vergeben.

Der Einsatz der von Lehrerin Birgit Becker betreuten AG mit rund 15 jungen Leuten entspreche den Leitzielen der Realschule, betonte Schulleiter Hermann-Josef Wittmann, der sichtlich stolz auf seine Schüler ist. Nachdem einige Schüler verschiedene Einsätze wie z. B. Besuche in der Klinik, im Altenzentrum oder Sprachunterricht für Flüchtlingskinder skizziert hatten, schilderte Bürgermeister Kleine-Frauns zunächst den Empfang der Flüchtlinge in Wethmar, denen die Schülerinnen und Schüler nach Willkommensrufen Wasser und gespendete Stofftiere gereicht haben.

„Sie wollten nicht über Menschlichkeit Reden, sie wollten menschlich handeln“, sagte Kleine-Frauns. „Diese Szene hat auch mich persönlich sehr bewegt.“ Das soziale Engagement von Kindern und Jugendlichen verdiene dieselbe Anerkennung wie die Leistungen von jungen Men-schen in den Naturwissenschaften, im Sport oder in der Musik. „Die engagierten Kinder und Jugendlichen von heute sind die engagierten Erwachsenen von morgen“, unterstrich der Bür-germeister.

Mit ihrer Förderung werde erreicht, dass sie begreifen, was es bedeute, Verantwortung für gesellschaftliche Probleme zu übernehmen. Statt einfach abzuhängen, habe diese Gruppe anderen Menschen Freude gemacht und ihr Leben bereichert, kleine Patienten glücklich ge-macht, Sprachbarrieren überwunden. Der Einsatz dieser jungen Leute gehe ans Herz.

Danach würdigte der Bürgermeister den Vollblut-Musiker Nico Wellers, der ein guter Botschaf-ter für Lünen sei. Er nannte seine vielfältigen Auszeichnungen wie bspw. bei dem Regional- und Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Dort erhielt er als Solo-Trompetenspieler den ersten bzw. dritten Platz. Als Mitglied in der Jugendauswahl-Bigband UniJAZZity gewann er u.a. den WDR-Jazzpreis in der Rubrik Nachwuchs, den Wettbewerb „Jugend Jazzt“ und den RWE-Nachwuchspreis. Nicht umsonst habe ihn sogar Götz Alsmann in seine Konzerte geholt.

Die AG „Soziale Verantwortung“ der Realschule und Nico Wellers seien zwei von vielen Bei-spielen, wie sich junge Menschen in Lünen einbringen, schloss Jürgen Kleine-Frauns seine Laudatio. Sie könnten ein Ansporn für andere Jungendliche sein, sich neu oder weiterhin einzusetzen.
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