GFL will das Quartier Münsterstraße stärken

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Die Bahnbrücke sollte optisch saniert und danach ggf. in ein Kunstobjekt verwandelt werden - mit Licht und Farben.
Lünen. Schöne Hinterhöfe, attraktive Hausfassaden, reichlich Geschäfte, Werkstätten und Dienstleister - die Allee Münsterstraße hat durchaus Perlen und Potenzial. Allerdings braucht das Quartier, das stellenweise unter Leerständen und Schmuddel-Ecken leidet, dringend Finanzmittel und bürgerschaftliches Engagement, um sich insgesamt positiv entwickeln zu können. Zu diesem Ergebnis kommt die GFL-Fraktion nach einem Vor-Ort-Termin. Diesen hatte die Ratsfraktion der Wählergemeinschaft anberaumt, um sich auf die städtische Info-Veranstaltung zu den Plänen für das Stadtgarten-Quartier am 31. August vorzubereiten.

In Gesprächen mit Geschäftsleuten, Anwohnern und Radfahrern entlang der mittleren Münsterstraße notierte die GFL einige Punkte, die anzupacken seien. Dazu gehöre die Bahnbrücke. Das eigentlich schöne Bauwerk müsse endlich saniert werden. Dann biete sich die Brücke auch als Kunstobjekt an, das professionell bemalt und dezent angestrahlt werden könnte. Die GFL will beantragen, dass die Verwaltung entsprechende Gespräche mit der Bahn führt.

Professionelles Quartiersmanagement sinnvoll

Außerdem fordert die GFL ein professionelles Quartiersmanagement: Ein Kümmerer soll mit Anwohnern, Hausbesitzern, Geschäftsleuten und anderen Akteuren frische Ideen entwickeln und neue Impulse setzen. Beispielsweise müsse die Baumpflege in der Allee intensiviert werden, um mehr Licht durchzulassen. Weiter hätten viele Gebäude, einschließlich der Victoria-Siedlung, einen Fassadenanstrich nötig. Entlang der Straße ließen sich öde Unkrautstreifen professionell bepflanzen; Paten könnten die Pflege übernehmen. Auch Gemeinschaftsgärten ließen sich auf einigen Flächen anlegen für Blumen, Obst und Gemüse.

Darüber hinaus betont die GFL die Notwendigkeit eines Jugendtreffs nach dem Vorbild der "Haltestelle" in Brambauer. Diese Einrichtung mache auf Höhe der Häuser 72 bis 100 Sinn.

Mit Blick auf die Leerstände begrüßte die GFL die Idee eines Lüner Immobilienfachmanns, Ladenlokale durch Wohnraum zu ersetzen. Das sei eine weitere sinnvolle Investition in die Zukunft der Allee Münsterstraße.
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