Jusos bestätigt: Klage gegen Trianel abgewiesen

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Der Juso-Stadtverband Lünen hat mit Freude die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster aufgenommen, das die Klage gegen das Lüner Trianel-Kraftwerk abgewiesen hat.

Seit Beginn des Projektes haben die Jusos Lünen das Kraftwerk, das die größte Einzelinvestition der Stadt ausmacht und die Versorgungssicherheit für tausende von Menschen gewährleistet, aktiv unterstützt.
Juso-Vorsitzender Daniel Wolski: „Wir unterstützen Trianel in Lünen, da wir erkannt haben, dass der Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt, sondern auch produziert werden muss und weil das Trianel-Kohlekraftwerk eines der modernsten und umweltschonendsten der Welt ist.“

Gleichzeitig unterstützen die Jusos den Ausbau erneuerbarer Energien. Das Windrad der Stadtwerke ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch leider kann der Strombedarf in Lünen und in unserer Gesellschaft noch nicht alleine durch Sonnen- oder Windenergie gedeckt werden. Um Atomkraft und veraltete Kohlekraftwerke zu ersetzen, setzen die Jusos daher als Übergangslösung auf moderne Kohlekraft.

Durch Besichtigungen in der Bauphase sowie in der Betriebsphase und Gespräche mit Experten haben sich die Jusos davon überzeugt, dass das Trianel-Kraftwerk keine Gefahr für die Menschen in unserer Stadt darstellt und im Vergleich zu Atomkraftwerken oder alten Kohlekraftwerken nur eine geringe Beeinträchtigung der Umwelt nach sich zieht.
Bereits vor Jahren konnten die Jusos durch eine breite Bevölkerungsumfrage bestätigen, dass der Großteil der Lünerinnen und Lüner das Kraftwerk aus diesen Gründen ebenfalls akzeptiert.
Außerdem haben während der Wirtschaftskrise viele Betriebe in Lünen vom Bau des Kraftwerkes profitiert, denn Trianel hielt Wort, vergab viele Aufträge an Lüner Firmen und sicherte somit Arbeitsplätze.
Von nun an ist das Kraftwerk endlich rechtssicher und wird das Stadtbild für viele Jahrzehnte positiv prägen.
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5 Kommentare
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Reiner W. Dzuba aus Lünen | 18.06.2016 | 17:42  
"Von nun an ist das Kraftwerk endlich rechtssicher und wird das Stadtbild für viele Jahrzehnte positiv prägen."


zur Rechtssicherheit Text Ruhrnachrichten:
"Eine Revision ließ der Senat nicht zu. Der BUND, so Jansen, werde die Urteilsbegründung abwarten und dann über eine mögliche Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision entscheiden.

Vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ist noch die Klage des BUND gegen die wasserrechtliche Genehmigung für das Kraftwerk anhängig.
Ein Verhandlungstermin steht noch nicht fest. Der Rechtsstreit geht also noch weiter."

Da dürfte TRIANEL noch ein dicker rechtlicher Brocken auf der Brust liegen.


zu "Stadtbild positiv prägen":
Im Jahr 2014 hat TKL das erste vollständige Geschäftsjahr mit operativem Betrieb:

Ergebnis:
VERLUST 37 Mio. EUR
Dabei wurde das Operative Ergebnis noch durch zweckfremde Erträge geschönt mit 35 Mio. EUR aus Kohleweiterverkauf + 27 Mio. EUR aus der Abgabe von CO²-Zertifikaten!

Steuern:
1 Mio. EUR Rückerstattung an TKL
(hatte nicht Kämmerer Quitter Probleme mit Gewerbesteuerausfällen?)

Eigenkapital:
von 100 Mio. EUR auf 63 Mio. EUR abgeschmolzen, nach Adam-Riese also noch 2 Verlustjahre, dann wird neues Kapital fällig…Gott sei Dank haben alle Anteilseigner, wie die Stadtwerke Lünen, Bürgschaften für die Bankverbindlichkeiten abgegeben!

Beschäftigtenzahl:
10 MA !

Fazit:
Der Riesentrump TKL wird in der heutigen Energielandschaft nie Geld verdienen, aber die Schulden werden der Mühlstein am Hals der Stadtwerke sein!
Ob damit ein "positives Stadtbild" erreichbar ist?



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Andreas Drees aus Lünen | 19.06.2016 | 12:42  
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Michael Folchmann aus Lünen | 20.06.2016 | 00:23  
7
Pierre Cordes aus Lünen | 20.06.2016 | 14:50  
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Dirk Schulz aus Lünen | 20.06.2016 | 18:48  
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