Jusos fordern eigenen Bürgermeisterkandidaten und 10 Rats- und Kreistagsmitglieder unter 40

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Über 20 JungsozialistInnen wählten am Samstag Nina Kotissek (vorne, 2.v.l.) zur neuen Vorsitzenden und verabschiedeten zwei Anträge.

Die Jusos möchten bald in Lünen und im Kreis Unna ein Wörtchen mehr mitreden - das wurde auf ihrer Vollversammlung deutlich. Dort beschlossen sie einstimmig zwei Anträge, mit denen sie sich frühzeitig auf die Kommunalwahlen 2020 vorbereiten.

Die jungen Politikerinnen und Politiker fordern, dass die SPD eine/n eigene/n Bürgermeisterkandidat/in gegen den amtierenden Bürgermeister aufstellt. Daniel Wolski, der jüngste Ratsherr der SPD-Fraktion, brachte den Antrag ein und begründete: „Wir haben den Willen, unsere Stadt zu gestalten und viele gute Ideen, um Lünen voranzubringen. Das können wir besser umsetzen, wenn neben der größten Fraktion im Rat auch der Bürgermeister ein Sozialdemokrat ist.“ Ihren Antrag stellen die Jusos auch auf dem Parteitag der SPD Lünen im November.

Darüber hinaus setzen sich die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten dafür ein, bei der kommenden Kommunalwahl 10 Lüner SPD-Kandidatinnen und -Kandidaten unter 40 Jahren für die Wahlen des Stadtrates und des Kreistags aufzustellen. Dies erläutert die neue Juso-Vorsitzende Nina Kotissek: „Wir möchten jungen Menschen eine stärkere Stimme in der Kommunalpolitik geben und den Themen und Forderungen unserer Generation in der Politik ein stärkeres Gewicht verleihen. Wir Jusos können und wollen mehr Verantwortung übernehmen!“
Dass die Jusos engagierte, kompetente und zuverlässige Politikerinnen und Politiker sind, haben sie innerhalb der SPD Lünen bereits bewiesen: „Die Jusos stellen 4 von 11 Ortsvereinsvorsitzenden und 8 von 21 SPD-Vorstandsmitgliedern, darunter den stellvertretenden Vorsitzenden Daniel Wolski und den Bildungs- und Mitgliederbeauftragten Robert Schmidt“, lobt Nina Kotissek. „In der Zukunft möchten wir aber nicht nur die SPD stark voranbringen, sondern auch die Stadt Lünen und den Kreis Unna. Dafür ist eine gute Mischung aus erfahrenen Rats- und Kreistagsmitgliedern und jungen Leuten mit frischen Ideen notwendig“, so Kotissek weiter. „Wir wollen junge Menschen für Politik begeistern - auch, indem wir ihnen mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten in unseren Kommunalparlamenten geben.“
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