Jusos Lünen: Richtig, Schuldig-Konzert abzusagen

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Die Jusos Lünen unterstützen die Entscheidung der Stadt Lünen, das Konzert der Band „Schuldig“ im Lükaz abzusagen. Ihr Sänger Denis Zadow gründete eine Band, die im Jahr 2015 vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft wurde. Ob Zadow heute noch der rechtsextremen Szene zuzuordnen ist oder in den letzten Wochen eine Wunderheilung genossen hat, wissen wir nicht.

Wir wissen aber, dass ihm auf Facebook die Seite „Patriotischer Widerstand Deutschland“ gefällt, die sich zwar als „nicht ausländerfeindlich“ bezeichnet, aber auf widerliche Art und Weise gegen Flüchtlinge hetzt: Sie propagiert „muslimisch-rassistische Pogrome“, nennt die Menschen, die bei uns Schutz suchen, hetzerisch „Fickilanten“ und verbreitet Gerüchte von erwiesenermaßen erfundenen Vergewaltigungen ausländischer Bürger weiter. Anstatt sich halbherzig von seiner „Vergangenheit“ zu distanzieren, sollte Zadow sich in der Gegenwart von dieser rechtsradikalen Hetzjagd distanzieren - doch er unterstützt sie mit seinem „Like“ noch.
Die Jusos Lünen sind überzeugt, dass es richtig ist, das Konzert der Band „Schuldig“ abzusagen, um rechtsextremem Gedankengut keine Bühne in unserer Stadt zu bieten. Dabei ist es irrelevant, ob ihre Musik tatsächlich unpolitisch ist - solange man mit ein paar Klicks im Internet herausfinden kann, dass der Sänger ausländerfeindlicher Propaganda folgt, hat die Band in unserer Stadt nichts zu suchen.
Zum Glück deklassieren sich „Schuldig“ mit ihrer Stellungnahme (s. Ruhr Nachrichten am 01.02.2016) durch haltlose und vulgäre Beleidigungen selbst.
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