Kommentar: Flüchtlinge in Wohnungen - ein gutes Konzept

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Lünen setzt bei der Unterbringung von Flüchtlingen auf ein dezentrales Konzept (siehe Artikel: Stadt Lünen will Flüchtlinge verstärkt in privaten Wohnungen unterbringen). Das bedeutet: Flüchtlinge, die schon länger in Lünen sind, werden in städtischen oder privaten Wohnungen untergebracht. Ein Schritt der Integration, ein Schritt in die Normalität.

Kinder der Flüchtlinge gehen hier bereits in Schulen, fühlen sich hier heimisch. An eine Rückkehr in die alte Heimat ist aufgrund von Verfolgung oder Bürgerkrieg oft nicht zu denken. Wenn man Flüchtlinge aufnimmt, so ist man meiner Meinung nach auch in der Verantwortung, sich um diese zu kümmern und ihnen weitere Schritte in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Natürlich kann es zu Problemen kommen, wenn Menschen miteinander auskommen müssen. Aber das gilt nicht nur für Flüchtlinge. Flüchtlinge sind prinzipiell „ganz normale“ Nachbarn. Gibt es Probleme, muss natürlich versucht werden diese zu lösen. Ein ganz normaler Prozess, denn mit jedem Nachbarn kann es Probleme geben.

Mit „dem Flüchtling an sich“ hat das speziell nichts zu tun. Denn den gibt es sowieso nicht! Das Wort „Flüchtling“ darf man keinesfalls als Personenbeschreibung im Kopf haben. Man muss immer den Menschen an sich sehen und schauen, wie er ist. Das Wort Flüchtling beschreibt nur einen Teil seiner Geschichte. Einer Geschichte, die niemand von uns selbst erleben möchte.
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