Land in der Standortfrage Forensik kooperationsbereit

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Lünen: Victoria I/II | Ministerin Barbara Steffens zeigt sich in Standortfragen für eine Forensik intensiv kooperationsbereit.

So geschehen in Wuppertal, wo sich nun ein Standortwechsel von „Lichtscheid“ zur „Kleinen Höhe“ anbahnt. Die Stadt hat dem Land das Brach-Gelände im Stadtbezirk Katernberg /Uellendahl angeboten. Das Land stimmt dieser Variante zu, wenn die Stadt dafür einen gültigen Bebauungsplan aufstellen kann. Nach Vorlage des Baurechtes wird das Land seine Planungen auf diesen Standort konzentrieren. Der Baubeginn ist nun für das Jahr 2020 avisiert.

Auch die Bürgerinitiative gegen den Bau einer Forensik auf Wuppertal-Lichtscheid hat wesentlich mit dazu beigetragen das Land für einen Alternativstandort zu überzeugen.

Warum nicht auch in Lünen eine derartige gemeinsame Aktivität (Verwaltung-Politik-Bürgerinitiative) fragt sich PRO Victoria; ist doch die Bevölkerung mit der Ansiedlung der Forensik auf dem RAG-Gelände nahe der Zwolleallee und der Westfaliastrasse in keiner Weise einverstanden.

Wer sich bewegt und nicht nur auf maximal Forderungen abhebt, wird als Kooperationspartner akzeptiert.

Es ist somit an der Zeit, die Belange der Bürgerschaft u. a. die Errichtung der Forensik einer deutlich weiteren Entfernung zur Wohnbebauung hin zu ermöglichen, mit dem Land konstruktiv auszuloten.

Dass allein dieser Aspekt leicht umzusetzen ist, haben Recherchen seitens PRO Victoria nach Gesprächen mit dem Kreis Unna, dem Grundstückseigner RWE sowie mit Bauplanern, Architekten und Geologen ergeben.

Das weiter westlich gelegene Areal zur Lippe bzw. zu der Bahnlinie hin zu nutzen, ist langfristig für die Anwohner und aus städtebaulicher Sicht die bessere Lösung.
In Herne wurde die Forensik an die Peripherie der vormaligen Schachtanlage Pluto platziert. Eine von den Planern wohl gut durchdachte Lösung, die auch den Vorstellungen vieler Bürger entsprach.

Ein gutes Beispiel für Lünen!

Eine Errichtung der Forensik auf dem RAG-Grundstück wäre eine Darbietung die einer Präsentation auf einem Servierteller gleich kommt. Das darf und kann nicht gewollt sein!

Auch die jetzige Lärmsituation, bedingt durch den Gewerbebetrieb (Fa. Spee) an der Zwolleallee, verliert bei einem Standortwechsel zum RWE-Gelände hin völlig an Bedeutung.

Auf eine ca. 5m hohe Betonwand kann verzichtet werden.
Eine ausbruchsichere Umzäunung in transparenter Ausführung, wie in Duisburg in einer architektonisch ansprechenden Form realisiert, würde beiden Seiten, den Patienten wie auch den Bürgerinnen und Bürgern entgegenkommen.

Die Stadt berücksichtigt in einer Machbarkeitsstudie Victoria I / II derzeit für den Bau der Forensik lediglich das RAG-Grundstück, die Alternative das RWE-Grundstück zu erwägen ist nicht vorgesehen.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt erwarten nicht nur die Anwohner, dass sich die Vorsitzenden der drei Siedlergemeinschaften Barbara, Victoria und Wethmar Mark einbringen, um die Interessen Ihrer Mitglieder zu bekunden.
Wenn nicht jetzt ,wann dann?


Nicht einen letztlich aussichtslosen Klageweg zu beschreiten ist die Aufgabe von Politik und Verwaltung, sondern den Dialog mit dem Land zu suchen, ohne sich jedoch der gesellschaftlichen Aufgabe entziehen zu wollen.
Wuppertal gebührt Respekt.

für die Bürgergemeinschaft PRO Victoria
Barbara Christ
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