Landtagsabgeordneter löst Versprechen ein

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Gesprächsrunde mit dem Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer

Am 18.12.12 besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Schmeltzer die Klasse 10a der Heinrich-Bußmann-Schule zu einem gemeinsamen Frühstück mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde.

Dieses Treffen sollte eigentlich bereits im Frühjahr 2012 stattfinden. Im Rahmen der Projektwoche im Januar 2012 beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der damaligen Klasse 9a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Busch-Steinhaus mit dem Landtag NRW. In diesem Zusammenhang lag es selbstverständlich nahe, den Landtag in Düsseldorf einmal zu besuchen und aus nächster Nähe zu betrachten. Da der Klassenpflegschaftsvorsitzende Herr Sieger den Landtagsabgeordneten Herrn Schmeltzer persönlich kannte, bot sich außerdem die Gelegenheit, im Rahmen dieses Besuches einen Gesprächstermin mit diesem zu vereinbaren, um weitere Informationen über den Landtag „aus erster Hand“ zu erfahren.
Unglücklicherweise wurde am Tag vor dem Besuch der Landtag NRW aufgelöst, was zwar für die Besichtigung des Gebäudes als solches kein Hindernis darstellte, allerdings dazu führte, dass der Termin mit Herrn Schmelzer leider nicht wahrgenommen werden konnte. Dieser versprach jedoch, die Fragen- und Diskussionsrunde zu einem späteren Termin nachzuholen und zu diesem Zweck die Heinrich-Bußmann-Schule persönlich zu besuchen. Dieses Versprechen wurde schließlich in der letzten Woche vor den Weihnachtsferien eingelöst.

Nach dem gemeinsamen Frühstück durften die Schülerinnen und Schüler dann ihre Fragen an Herrn Schmeltzer stellen, die sie vorab im Unterricht erarbeitet hatten. Die Schüler interessierte vor allem, wie sie sich die Arbeit im Landtag vorzustellen haben, wie eine Plenarsitzung abläuft, und wie Herr Schmeltzer zu seinem Beruf als Landtagsabgeordneter gekommen ist. Dieser berichtete, dass er bereits in der 5. Klasse seine Vorliebe für Politik entdeckte, als er sich als Klassensprecher aufstellen ließ. Hierbei machte er den Schülern deutlich, dass Politik nicht nur auf Landes- oder Bundesebene relevant ist, sondern die Prinzipien politischen Handelns auch in kleinen Systemen vorkommen. Gleichermaßen versuchte er, die Schülerinnen und Schüler zur Eigeninitiative zu motivieren und sie zu ermutigen, sich selbst für die Dinge einzusetzen, die ihnen wichtig sind. Junge engagierte Menschen seien nach wie vor leider viel zu selten an Politik interessiert, betonte Herr Schmeltzer. Deswegen sei es für ihn sehr wichtig, durch persönliche Gespräche näher an die Jugendlichen heranzutreten, sie zu informieren und zu motivieren. Ansonsten erscheine politisches Handeln für die Jugend zu weit weg und nicht greifbar, sodass ein wirkliches Interesse nur schwerlich geweckt werden könne.
Dieses Bestreben scheint bereits Früchte getragen zu haben: Noch vor dem Gespräch mit Herrn Schmeltzer behaupteten zahlreiche Schülerinnen und Schüler, dass sie sich eigentlich nicht für Politik interessieren. Politik sei langweilig und außerdem könne man als Jugendlicher ohnehin nichts ausrichten, glaubte Kübra Iybar zu wissen. Doch schon bald ließ sie sich eines Besseren belehren und nahm sich vor, in Zukunft zumindest mehr Zeitung zu lesen und sich umfangreicher zu informieren. Auch Rada Milicic gab zu: „Ich wusste gar nicht, dass auch ich als Jugendliche etwas bewegen kann. Beim Thema „Forensik“, das im Moment für alle so aktuell ist, möchte ich mich auch aktiv einbringen.“
Als Herr Schmeltzer bemerkte, dass die Schüler gerade beim Thema „Forensik“ sehr emotional reagierten, bot er an, noch einen weiteren Besuchstermin festzulegen, um speziell diese Thematik mit den Schülern zu erarbeiten, zu besprechen und offene Fragen zu klären, was die Klasse 10a mit Begeisterung annahm.
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