Lichtsignalanlagen für Sehbehinderte Menschen

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SPD-Fraktion fordert mehr akustische Signalanlagen

Blindenampeln tragen in großem Maße zur Erhöhung der Mobilität Blinder und Sehbehinderter bei. Durch sie wird nicht nur die Sicherheit dieses Personenkreises, sondern aller Verkehrsteilnehmer erhöht.

Auf Nachfrage wurde der SPD-Fraktion mitgeteilt, dass im Lüner Stadtgebiet einige Licht-signalanlagen (LSA) mit akustischen Signalen ausgestattet sind, diese jedoch abgeschaltet wurden, weil sich Anwohner gestört fühlten.

Hier gilt es anzumerken, dass alle wesentlichen Einflussgrößen, die die Funktion der Blindenampeln gewährleisten und auch deren Auswirkung auf die Umwelt betreffen, genormt und gesetzlich geregelt sind. Durch eine vorschriftsmäßige Montage der Zusatzeinrichtungen für Blinde an den LSA und die richtige Einstellung ihrer technischen Parameter lässt sich die Belastung auf Anwohner minimieren.

So wird die Lautstärke sowohl des Klopfgeräusches als auch das Freigabesignal automatisch dem Verkehrslärm angepasst. Außerdem muss das Freigabesignal hauptsächlich in Richtung der Fußgängerfurt gerichtet sein, so dass damit aus Emissionsschutzgründen eine weitestgehende Abschirmung in andere Richtungen erfolgt.

Auf Antrag der SPD-Fraktion wird diese Problematik im kommenden Ausschuss für Sicherheit und Ordnung behandelt.

Die SPD-Fraktion ist sich einig, dass Sicherheit und Lärmbelästigung in diesem Zusammenhang zwei Faktoren sind, zwischen denen nicht abzuwägen ist, sondern die sich zur Zufriedenheit aller ergänzen können.


Petra Klimek
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