Meine Erfahrungen zum Planspiel Zukunftsdialog der SPD-Fraktion in Berlin

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Berlin: Bundestag | Vom 30. November bis zum 2. Dezember dieses Jahres durfte ich am "Planspiel Zukunftsdialog" der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin teilnehmen. Knapp 100 Jugendliche reisten aus den einzelnen Wahlkreisen in ganz Deutschland an, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen.
Zum dritten Mal in Folge organisierten Vertreter der Öffentlichkeitsarbeit der SPD-Fraktion ein Planspiel, das die Arbeit einer Bundestagsfraktion realistisch simuliert, wobei Jugendliche in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen.
Nach einer etwa drei-stündigen Zugfahrt ging es auch schon direkt los: Am Samstag, den 30.11. begann ohne Verzögerung um 14:00 Uhr die konstituierende Fraktionssitzung, bei der sowohl ein Fraktionsvorsitzender als auch vier Stellvertreter gewählt wurden. Kurz darauf wurden wir in vier Arbeitsgruppen aufgeteilt. Ich wurde in meine Wunschgruppe "Arbeit und Soziales", die neben den AGs "Familie, Senioren, Frauen und Jugend", "Digitale Agenda" und "Bildung und Forschung" bestand. Nachdem am ersten Tag erste Ideen für zu stellende Anträge innerhalb der einzelnen AG gesammelt wurden, startete der zweite Tag mit einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der "echten" SPD-Bundestagsfraktion Thomas Oppermann, den ich auch noch zu einem gemeinsamen Foto abfangen konnte. Danach ging es wieder in die Arbeitsgruppen und meine AG entwickelte einen Antrag zu einer besseren Integration von Flüchtlingen, der ein demokratischer Kompromiss aus allen AG-Mitgliedern war.
Schließlich ging es am Morgen des Dienstages in die echten Arbeitsgruppen der SPD-Fraktion und wir bekamen neben konstruktiven Ratschlägen der Abgeordneten relativ viel Zustimmung. Auf der folgenden abschließenden Fraktionssitzung wurde unser Antrag, ebenso die der anderen Arbeitsgruppen, nach einer weiteren Debatte mit großen Mehrheiten entschieden.
Alles in Allem war das Planspiel Zukunftsdialog ein riesiger Erfolg, durch den ich viele neue Erfahrungen sammeln konnte. Die Freizeit- und Abendprogramme waren sehr gut organisiert und neben dem Treffen mit Thomas Oppermann traf ich unter anderem die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD im Bundestag Petra Ernstberger oder auch den Abgeordneten des benachbarten Wahlkreises Oliver Kaczmarek.
Nach Abschluss des Planspiels ging es noch ins Büro des hiesigen Bundestagsabgeordneten Michael Thews, der mich zum Essen einlud und mir nach einem langen Gespräch unter anderem das Innere des Jakob Kaiserhauses näher brachte.
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