„Montags In“ im Haus Lüggert

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Rolf Möller im Dialog
 
Ideen und Vorschläge für Altlünen und Lünen-Nord
SPD im Dialog mit den Bürgern

Im Rahmen der „Montags In“-Veranstaltungen hatte die SPD-Fraktion ins Haus Lüggert eingeladen. Rüdiger Billeb und Helga Mendrina gaben einführend einen kurzen Überblick über die politischen Ergebnisse ihrer Ortsvereinsbezirke in Altlünen und Lünen-Nord. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und zeigen, dass die Lüner Stadtentwicklungspolitik sehr wohl auch die Stadtteile in ihrer Zukunftsplanung einbezieht und nach vorne bringt. Die Infrastruktur ist in den letzten Jahren wesentlich verbessert worden. Als Erfolge sind u.a. die Nahversorgungssituation zusehen sowie für den Sport zwei neuen Kunstrasenplätzen, eine Dreifachturnhalle und das neue Zentralbad. Wenn in zahlreichen anderen Kommunen wegen der schlechten Haushaltslage öffentliche Einrichtungen geschlossen werden und die Infrastruktur sich maßgeblich verschlechtert, wurde in Lünen die Chance gesehen, die Neuausrichtung in verschiedenen Bereichen zukunftsfähig zu gestalten und dabei die Bedürfnisse der verschiedenen Altersgruppen zu berücksichtigen.

So dienen zwei neue Wohnbaugebiete am Schützenhof und Wüstenknapp neuen Wohnmodellen und sind somit generationsübergreifend entwickelt und geplant, damit Menschen verschiedenen Alters sich gegenseitig bereichern und unterstützen können. Für die Verkehrssicherheit wurden Straßen erneuert und Kreisverkehre eingerichtet. Weitere Vorhaben sind aber noch in Planung, weil bspw. noch nicht alle Stadtteile mit einer ausreichenden Nahversorgung ausgestattet sind, die Münsterstraße eine Quartiers-entwicklung benötigt, die gesamte Viktoriafläche überplant werden muss, Jugendräume bzw. Spielplätze geschützt oder zu schaffen sind und Vereine Plätze benötigen, um das positive Vereinsklima lebendig zu halten.

Im Dialog mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurde über diese Ideen diskutiert und weitere Vorschläge aus der Bürgerschaft erörtert. So sollen Synergieeffekte verschiedener Vorhaben ausgenutzt werden, etwa bei der Errichtung neuen Wohnraums und der Etablierung von Vereinsaktivitäten oder der Straßenerneuerung. Zur Münsterstraße gab es die Anregung, bei Geschäfts-schließungen auf einen Umbau und künftige Nutzung zu Wohnzwecken auszuweichen oder mehr Dienstleistungsunternehmen anzuwerben.

Außerdem machten Vertreter von Pro Viktoria den Vorschlag, die Forensik zum Lippeufer zu verlegen. Dieser Vorschlag wurde ebenso aufgenommen wie alle anderen Vorschläge und Ideen auch. In den kommenden Fraktionssitzungen werden diese Vorschläge beraten.

Fazit des Bürgerdialogs ist, dass der direkte Kontakt zwischen Bürgern und Politik fruchtbar und hilfreich ist. So konnte zum Beispiel der Bitte des Schützenvereins Wethmar nachgekommen werden, einen neuen Schützenplatz zu finden. Rüdiger Billeb und Bürgermeister Hans-Wilhelm Stodollick haben mit den Vereinsvertretern eine schnelle und unkomplizierte Alternative gefunden. Für den Schützenverein Nordlünen-Alstedde wird im Zuge der geplanten Bebauung an der Laakstraße nun auch intensiv nach Alternativflächen gesucht.

Der Fraktionsvorsitzende Rolf Möller, der den Dialog leitete, wertete auch diesen“ Montags In“ als Erfolg und bedankte sich für die konstruktiven Vorschläge und die rege Beteiligung.

Petra Klimek
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Stephan Gorski aus Lünen | 08.05.2014 | 21:41  
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